Nationalparktour Eifel (Schleiden-Gemünd)


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Wegweiser
Länge: 8.77km
Gehzeit: 02:23h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Der Nationalpark Eifel wurde 2004 eingerichtet und erstreckt sich über eine Fläche von über 10.000ha im Wandergebiet Rur-Eifel. Spätestens bis zum Jahr 2034 müssen 75% der Nationalparkfläche komplett der Natur überlassen werden – ohne menschliche Eingriffe.

Um den Nationalpark Eifel zu erschließen, wurde sogenannte Nationalparktore angelegt. Hier gibt es jeweils eine Tourist-Informationen und verschiedene Ausstellungen zu Nationalparkthemen. Solche Nationalparktore gibt es in Rurberg, Heimbach, Höfen, Nideggen und im Schleidener Stadtteil Gemünd.

Mit etwas über 3.800 Einwohnern ist Gemünd übrigens der größte Stadtteil von Schleiden. Urkundlich erstmalig erwähnt wurde Gemünd 1213. Mit dem Beginn des Tourismus erlebt Gemünd einen zweiten Aufschwung. Ein hübscher Startpunkt für eine Ortserkundung ist der Zusammenfluss von Olef und Urft. Es grüßt der Brückenheilige Nepomuk, dessen Original im Kurhaus zu bestaunen ist. Das Original wurde aus rotem Sandstein 1730 im barocken Stil gefertigt.

Hier starten wir denn auch unsere kleine Nationalparktour, die als örtlicher Wanderweg mit der Kennung 11 markiert ist. Es geht los am Marienplatz in Gemünd. Von hier spazieren wir vor zum Nationalparktor Gemünd. Die im Haus des Gastes gelegene Einrichtung kombiniert eine speziell auf den Nationalpark ausgerichtete Tourist-Info mit einer Ausstellung unter dem Motto: „Knorrige Eichen, bunte Spechte und Waldgeschichte(n)“.

Hinter dem Nationalparktor kreuzen wir das Urfttal und folgen der Urft aufwärts bis zur Einmündung der Olef. Man passiert die evangelische Trinatiskirche und wandert dann auf dem Eulenweg hinauf Richtung Maisberg (483m). Hier kommt man in das Nationalparkgebiet und wandert vor zur Kohlweghütte.

Auf gut ausgebauten Wegen geht es weiter südwärts über den Mauelter Berg und zurück ins Urfttal. Jetzt folgen wir der Urft und dem sogenannten Mauelter Pfad. Wir erreichen nach kurzer Zeit wieder den Zusammenfluss von Olef und Urft und spazieren hier linkerhand in die kleine Fußgängerzone von Gemünd, die uns die Richtung zurück zum Parkplatz am Marienplatz vorgibt.

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