Auf verschlungenen Pfaden: Thementour 7 im Nationalpark Eifel


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Länge: 12.13km
Gehzeit: 03:18h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Gemünd, ein Stadtteil von Schleiden, liegt an der Urft ist unser Ausgangsort der verschlungenen Pfade, die mal noch gerade sind, wenn wir beim Kurhaus und dem Nationalpark-Tor Gemünd starten. Uns erwarten Serpentinen, Fichten- und Eichenwälder, wir erleben das Naturschutzgebiet Kermeter, ein Stück Urfttal, Wolfgarten, Pfade, Mischwald mit Esche, Ahorn und Hasel.

Von 335m am Beginn haben wir keine anderthalb Kilometer, um auf über 500m raufzukommen und ein Weg dorthin heißt Kaisereiche. Wir erreichen das kleine Örtchen Wolfgarten, das von Wiesen umgeben ist. Rund 4km waren es bis hierhin und wir wandern weiter in der Hochlage. Nach Wolfgarten geht’s in südöstlicher Richtung weiter mit Wald und leicht abwärts.

Wir kreuzen die Dürener Straße (B265) und kommen zur Kohlweghütte, wo wir nach rund 6,4km eine Rast einlegen können. Talwärts wandern wir ins Naturschutzgebiet Meisberg nördlich Mauel und wandern einen Bogen mit dem Kutschweg, der uns auf den Maueler Pfad bringt. Der begleitet die Urft.

Das Naturschutzgebiet Meisberg nördlich Mauel ist zweiteilig und schützenswert durch seine unterschiedlichen Gesellschaften: Wir haben hier Traubeneichenwälder, zwei extensiv genutzte Wiesentäler und einen naturnahen Urft-Abschnitt. Summa summarum ergibt das einen Biotopkomplex, in dem sich zahlreiche Arten, ob Pflanze oder Tier, guter Bedingungen erfreuen.

Wir kommen in die Bebauung und zum Eisenwerk Mauel, vielmehr zu einer Stelle, wo es mal war. Die Montanindustrie war schon ab dem 15. Jahrhundert in Gemünd. Das Eisenwerk Mauel, am 3km langen Eisen-Wanderweg, entstand als Neubau einer Gesenkschmiede 1902, belieferte die Marine und stellte Fahrradteile sowie landwirtschaftliche Geräte her. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatte es längere Zeit Pause, nahm nochmal kurz den Betrieb auf, bis es 1966 aufgab und 1979 die Gebäude abgerissen wurden.

Am Maueler Wasserrad bietet sich eine Pause an und wenn wir erneut an die Dürener Straße kommen, sind wir auch schon fast am Rundenende. Links des Wegs ist die evangelische Kirche Gemünd an der Urft. Kurz drauf fließt die Olef hinzu. Unsere Wege folgen der Trift, der Bergstraße und dem Nachtigallenweg.

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