Merenberg

Merenberg – das Tor zum Westerwald – liegt im Einzugsgebiet des Vöhlerbachs (nördlich) und des Kerkerbachs (südlich). Bekannt ist der Martkflecken vor allem durch die Burg Merenberg. Diese war Stammsitz des Hauses Merenberg, einer Adelsfamilie, die im Mittelalter auf der Burg residierte. Eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf das Jahr 1129, als Ritter Hartrad zu Merenberg die Burg zu Lehen trägt. 1290 erhielt Merenberg das Stadtrecht und das Wochenmarktrecht. Die Burg wurde bewohnt und bewirtschaftet bis zum Brand im Jahr 1634, als Burg und große Teile der Stadt den Flammen zum Opfer fielen.

Die Burgruine auf dem markanten Basaltkegel ist seitdem das Wahrzeichen der Gemeinde. Wer die 107 Stufen des Bergfrieds erklimmt, dem bietet sich ein sehr guter Rundblick über die Hügelausläufer des Hohen Westerwalds und die Täler, die sich zur Lahn schlängeln. Die Burgruine ist ganzjährig begehbar.

Merenberg liegt an der B 49, die man entweder von der Autobahnausfahrt Limburg-Nord der A 3 oder der Ausfahrt Wetzlar-Ost der A 45 erreicht. Die Gemeinde Merenberg hat mit ihren fünf Ortsteilen Merenberg, Barig-Selbenhausen, Allendorf, Reichenborn und Rückershausen knapp 3.4000 Einwohner, liegt 253m ü. NN und gehört zum Landkreis Limburg-Weilburg.