Mülheim an der Mosel

Weinhotel LandsknechtWeinhotel Landsknecht

Mülheim an der Mosel liegt an der Mündung des Veldenzer Bachs in die Mosel. Umgeben von Weinbergen, Wiesen und Wäldern leben rund tausend Seelen in Mülheim, das bereits in der Bronzezeit besiedelt war. Ruinen einer Fluchtburg fand man südlich von Mülheim in Richtung Schloss Veldenz mit der Heidemauer.

Das Winzerdorf mit einer Schiffsanlegestelle hat die bekannte Weinlage Sonnenlay. Der Wein von dort erhielt auch den Namen Zeppelin-Wein. Grund hierfür waren die Zeppelinfahrten im 20. Jahrhundert, bei denen gerne Wein von der Mülheimer Sonnenlay ausgeschenkt wurde. Jährlich wird ein neuer Wein als Zeppelin-Wein gekürt.

Der Ortskern von Mülheim steht unter Denkmalschutz mit einigen Häusern aus dem 18. und 19. Jahrhundert. Das Amtshaus an der Hauptstraße zum Beispiel ist ein 1786 gebauter neunachsiger Barockbau, der als kurpfälzischer Amtssitz genutzt wurde.

Stattliche Fachwerkhäuser ziehen entlang der Hauptstraße. Darunter auch welche aus dem 17. Jahrhundert. Das älteste Wohnhaus trägt die Hausnummer 64 und war ein ehemaliger Adelshof. Der stattliche Krüppelwalmdachbau an der Ecke, heute im barocken Erscheinungsbild, geht im Kern auf das Jahr 1576 zurück. Gepflegte Weingüter komplettieren das historische Bild.

Die evangelische Kirche in Mülheim an der Mosel ist eine barocke Saalkirche mit einem älteren romanischen Turm. Die Kirche wurde 1675 eingeweiht und zählt zu den ältesten protestantischen Gotteshäusern in der Gegend. In ihr findet sich eine der letzten Orgeln der Brüder Friedrich und Karl Stumm aus Rhaunen-Sulzbach. Sehr schön, kraftvoll und in farbigem Glanz sind die Tafelbilder der Empore, die zwischen 1700 und 1740 entstanden sind.

Folgt man der Mosel abwärts, kommt man von Mülheim nach Andel, das sich direkt anschließt. Andel ist ein Stadtteil von Bernkastel-Kues. In Andel steht die evangelische Kirche, die durch ihren dicken Turm, der älter ist als das Kirchlein, auffällt. Die Kirche wurde 1717-719 erbaut. Die evangelische Kirche in Andel beherbergt die ältesten Glocken an der Mittelmosel. Sie stammen aus den Jahren 1476 und 1488.