Heidschnuckenweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 223 km
Gehzeit o. Pause: 50 Std. 2 Min.
Höhenmeter ca. ↑2755m  ↓2725m
Heidschnuckenweg Wegzeichen Beschilderung Markierung

Bei dieser Wanderung durch die Lüneburger Heide bieten sich Naturfreunden und Kulturinteressierten unzählige Höhepunkte – ein ganz besonderer Wandergenuss. Auf 223 Kilometern führt der Heidschnuckenweg von Hamburg nach Celle durch den Naturpark Lüneburger Heide. Reizvolle Heideflächen, atemberaubende Aussichten und charakteristische malerische Ortschaften stellen Highlights der Wanderung dar. Bestenfalls ist der Heidschnuckenweg in dreizehn bequemen Tagesetappen zu bewältigen.

Auf dem Heidschnuckenweg in dreizehn Etappen durch die Lüneburger Heide

Gleich zu Beginn wartet der Heidschnuckenweg mit einem landschaftlichen Höhepunkt auf, wenn wir den Hamburger Stadtteil Neugraben-Fischbek verlassen und das Trockental der Fischbeker Heide mit seinen kleinen Hügeln durchqueren. Entlang der Landesgrenze zwischen Hamburg und Niedersachsen folgen wir dem Weg in den dichten Mischwald. Die teilweise steilen Auf- und Abstiege, die sich auf diesem Streckenabschnitt bieten, erfordern etwas Kondition, bis Tempelberg erreicht ist. Wir passieren das Heidedorf Langenrehm und gelangen schließlich nach Buchholz in der Nordheide.

Hier beginnt Etappe zwei. Sie führt zunächst durch die dunkle und schmale Höllenschlucht, dann hinauf zum Brunsberg. Auf dem Pferdekopf bietet sich abermals die Möglichkeit, die Aussicht auf das beschauliche Tal zu genießen, ehe wir den Weg fortsetzen zum heutigen Etappenziel Handeloh. Auf der dritten Etappe wandern wir von Handeloh durch das Seevetal und die Wehler Heide nach Undeloh.

Hier beginnt Etappe vier, in deren Verlauf wir durch das Radebachtal, vorbei an Radebach und Wilsede, durch den Totengrund bis Niederhaverbeck gelangen. Auf der fünften Etappe verläuft der Heidschnuckenweg zwischen Niederhaverbeck und Bispingen durch das Tal der Haverbeeke. Auf der sechsten Etappe wandern wir von Bispingen nach Soltau. Dabei durchqueren wir das Böhmetal.

In Soltau starten wir auf unserer siebten Etappe, die uns zunächst durch die Weiher Berge führt. Das Etappenziel ist Wietzendorf. Von hier aus geht es auf der achten Etappe weiter durch die malerische Heidelandschaft nach Müden an der Örtze. Dieses wunderschöne Örtchen bildet den Ausgangspunkt für Etappe neun unserer Wanderung. Sie führt nach Faßberg. Von dort aus geht es auf Etappe zehn weiter zur Oberoher Heide. Sie stellt eine der größten zusammenhängenden Flächen der Südheide dar.

Weiter geht es nach Weesen (Etappe elf). Von Weesen wandern wir auf der zwölften Etappe nach Dehningsdorf, wo die letzte Etappe ihren Anfang nimmt. Hier führt der Weg nun durch die Wälder der Südheide, vorbei an den Wildecker Teichen geradewegs in die wunderschöne Residenzstadt Celle. Hier endet der Heidschnuckenweg.

Bildnachweis: Von Puusterke [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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