Harzer Baudensteig-Rundweg 5 durchs Bremketal zur Einhornhöhle und zur Ruine Burg Scharzfels


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 15 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑455m  ↓455m
Harzer Baudensteig-Rundweg 5 zur Einhornhöhle und Burg Scharzfels

Dieser Baudensteig Rundweg startet in Scharzfeld am Rande des Oberharzes. Der Rundweg am Baudensteig führt uns von Scharzfeld in einer Schleife in die östlichen Gefilde mit Rottsteinklippen, Einhornhöhle, zur Ruine Scharzfels, über den Schweineplatz ins Bremketal und durch das Naturschutzgebiet Steinberg zum Mönchblick und der Steinberghöhle. Allein die Namen regen die Fantasie an.

Start ist im Naturschutzgebiet Steinberg bei Scharzfeld am Parkplatz im Mönchetal direkt an der Bundesstraße B 27. Wir gehen erstmal gen Norden, bis wir auf den Willi-Hartung-Weg stoßen, dem wir nach rechts folgen. Wir kommen am Campingplatz vorbei, überqueren die Bremke und sehen links das Waldschwimmbad.

Die Wanderung führt uns durch das Bremketal, der Bachlauf liegt zu unserer Linken. Wir halten uns rechts und haben die Einhornhöhle zum Ziel, ein Geotop, Biotop und Natur- sowie Kulturdenkmal. Sie ist die größte, begehbare Höhle im westlichen Harz und nur im Rahmen von Führungen oder Veranstaltungen zu besichtigen. Beim Haus Einhorn kann man einen Abstecher zu den Sinnesliegen mit Aussicht machen.

Unser Weg führt uns als nächstes zur Schlossberghütte bei der einstigen Burg. Die Burg Scharzfels stammt aus dem 10. Jahrhundert. Einige Mauerreste haben sich erhalten. Recht imposant sieht man die Zugangstreppe zur Oberburg, die auf Dolomitfelsen errichtet wurde. Felsengänge und Wehrmauern vermitteln einen weiteren historischen Eindruck. An der Ruine Scharzfels ist auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel und es führt der 233km lange Karstwanderweg vorbei.

Wir verlassen Burg Scharzfels Richtung Nordosten und stoßen auf den Frauensteinweg, dem wir ein Stückchen folgen, um weiter östlich zu gehen und auf den Roten Weg zu kommen, in den wir nach links einbiegen. Wir kommen zum Infopunkt Henschel Köte, einem tipiartigen Unterstand. Dort biegen wir zuerst in den Tannenhalweg und gleich in den Pfaffentalsweg ein. Der Weg richtet sich gen Westen.

Wir lassen den Schnabelweg an der Schutzhütte beim Schweineplatz rechts liegen und nehmen die zweite Möglichkeit, um in den Herbstbergweg einzubiegen. Der Herbstberg erhebt sich südlich von uns auf 454m. Dem Weg bleiben wir treu, denn er führt uns ins Bremketal zurück und vorbei an einer Wassertretstelle und einem Spielplatz. Da biegen wir scharf rechts ein, um einen kleinen Bogen um den Steinberg (341m) zu machen.

Kurz vor Ende der Wanderung können wir noch einen Abstecher machen zum Mönchblick an der Steinkirche und zum Turnvater Jahn-Denkmal. In der Steinkirche sollen bereits vor rund 10.000 Jahren Rentierjäger gewohnt haben. Weitere Sagen ranken sich um Germanenkult, heidnische Bräuche und die Steinkirche soll im frühen Mittelalter für Gottesdienste genutzt worden sein. Altar und Kanzel sind noch auszumachen.

Bildnachweis: Von Kassandro [GFDL], via Wikimedia Commons

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