Rundwanderung zum Knollenturm und zur Einhornhöhle (Harz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑669m  ↓669m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Eine abwechslungsreiche Wandertour hinauf zum Großen Knollen (687m) mit Aussichtsturm und gemütlicher Baude und zur Einhornhöhle an den Brandköpfen. Es geht ins Bremketal und zur Steinkirche Scharzfeld. Aussichtsreich wird es!

Wir starten Am Eichelngraben an der B27/B243. Die Straße verbindet Herzberg mit Scharzfeld. Neben dem Wanderweg fließt der Eichelngraben und wir gehen am Knickelberg vorbei zum Wahrberg (306m). Felder, Wiesen und Wald wechseln sich ab. Durch den Wald gehen wir stetig bergan, vorbei am Eichelnkopf und zur Schutzhütte Jägerfleck mit einer Wegekreuzung. Wir schlagen den Weg zum Großen Knollen ein und erreichen den höchsten Punkt der Wanderung nach rund 8,2km.

Der Große Knollen ist ein Porphyrvulkan. Der Knollenturm wurde 1904 gemauert, misst 20m und man kann bei guter Fernsicht bis zum Großen Inselsberg (917m) im Thüringer Wald schauen. Der beliebte Ausguck ist auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel, wo sich unter anderem Wanderer auf dem Harzer Baudensteig oder jene auf dem Fernwanderweg E6 einen Eintrag holen können.

Nächste Aussicht können wir vom Großen Hübichentalskopf (654m) haben. Von der Lichtung aus kann man zum Beispiel den Großen Knollen betrachten. Kurze Zeit später stoßen wir auf den Schnabelweg, in den wir nach rechts einbiegen und der nahe der Bärentalsköpfe liegt.

Wir lassen auf den nun folgenden rund 3km Höhenmeter, bis zum nächsten Punkt am Herbstberg, der sich vor uns erhebt. In der Umgebung treffen wir auf mehrere Wege, die unsere Route treffen, der Herbstbergweg gen Westen oder der Hasenwinkelweg gen Süden. Wir halten uns in Richtung Göttinger Hütte in südwestliche Richtung.

Unser Ziel liegt an den Brandköpfen (391m). Auf dem Weg dorthin ist ein Baumartenpfad. Wir kommen zum Haus Einhorn und den Sinnesliegen mit Aussicht. Zeit für Entspannung an der Einhorn-Baude, die auch Stempelstelle, Höhlenmuseum und ein Informationszentrum des Geoparks Harz-Braunschweiger Land-Ostfalen ist.

Die Einhornhöhle mit Blauer Grotte kann man im Rahmen von Führungen besichtigen. Rund 25.000 Menschen tun das jährlich. Die Einhornhöhle ist die größte, begehbare Höhle im westlichen Harz.

Wir sind auf dem August-Großkopf-Weg, der an der Kaiserklippe vorbeiführt. Zwischen Wald und Wiese ist die Schichtquelle und wir kommen an den Ortsrand von Scharzfeld mit Zielrichtung Bremketal. Bremke, Waldschwimmbad und Camping sind hier angesiedelt.

Der Willi-Hartung-Weg bringt uns ins Naturschutzgebiet Steinberg bei Scharzfeld. Das 14ha große Gebiet ist durch einen Bergrücken aus Dolomitgestein geprägt. Es finden sich ein Denkmal für Turnvater Jahn sowie die Steinkirche Scharzfeld. In dieser Höhle sollen vor gut 10.000 Jahren Rentierjäger ihr Quartier aufgeschlagen haben. Natürlich ranken sich auch kultische Sagen um die Steinkirche, von der Altar und Kanzel noch auszumachen sind. Wir genießen einen Mönchtalblick und gehen über den Williamsweg sowie durch Wald und Feldflur zum Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von TerraX_Bln [CC BY 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort