Gauchachschlucht bei Hüfingen (Schwarzwälder Genießerpfade)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 30 Min.
Höhenmeter ca. ↑193m  ↓193m
Schwarzwald Genießerpfad Gauchachschlucht

Der Genießerpfad Gauchachschlucht führt durch ein Nebental der bekannten Wutachschlucht, die im Kernbereich bereits seit 1939 als Naturschutzgebiet ausgewiesen ist. Die rund viereinhalb Kilometer lange Gauchachschlucht wird wegen ihrer vielen kleinen Wasserfälle auch gerne als wildromantisch gekennzeichnet.

Die Gauchach hat ihre Quelle südlich von Oberbrändt und mündet oberhalb der Wutachmühle in die Wutach. Die Gauchachschlucht beginnt unterhalb von Döggingen. Erst ab hier gräbt sie sich tiefer in das Gestein aus Muschelkalk. Steile Hänge mit dem schattigen Schluchtenwald sowie der überwiegend naturbelassene Bachlauf machen diese Wanderung so besonders.

Wir starten am westlichen Ortsrand von Mundelfingen auf dem Wanderparkplatz Burgmühlenweg. Die kleine Runde führt uns direkt in die malerische Gauchachschlucht, die auch gerne als „kleine Schwester“ der Wutachschlucht bezeichnet wird. Wir kommen auf unserem Weg gegen den Uhrzeiger zum ersten Wasserfall und zur Lochmühlekapelle. Die Kapelle entstand an der Stelle der Lochmühle aus dem 17. Jahrhundert, die mehrfach durch Hochwasser zerstört worden ist.

Wir folgen der Gauchach, die hier auch an der Grenze zwischen den Landkreisen Breisgau-Hochschwarzwald westlich und dem Schwarzwald-Baar-Kreis östlich verläuft. Zur Gauchach fließt der Tränkebach. Wir kommen als nächstes zum Naturfreundehaus Burgmühle mit der Möglichkeit einer kleinen Stärkung. Die Burgmühle gehört zum Löffingener Ortsteil Bachheim. Wir überqueren in ihrem Bereich die Gauchach und die Landesgrenze zwei Mal, biegen in den Burgmühlenweg ein und kommen zum Start der Wanderung zurück.

Mundelfingen ist übrigens ein Stadtteil vom nordöstlich liegenden Hüfingen. Mundelfingen liegt auf dem Hochplateau namens Baar zwischen Schwarzwald und Schwäbischer Alb, auf einer Höhe zwischen 670 und 750m.

Bildnachweis: Von Mareike Süß [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

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