Fürstenwald-Rundwanderung zwischen Bermbach und Idstein


Erstellt von: RS
Streckenlänge: 10 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑233m  ↓233m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Bermbach gilt als der älteste Ort der Gemeinde Waldems. Bermbach liegt am gleichnamigen Bach, schwer einsehbar in einer windgeschützten Talmulde und beeindruckt vor allem durch die kleinteilige Bebauung im Ortskern, welche aus zahlreichen, bis ins 17. Jahrhundert zurückgehenden, Hofreiten besteht.

Start und Ziel ist der Parkplatz an der Sängerhalle im Ort. Zunächst wandert man ein kurzes Stück durch den Ort, teilweise steil aufwärts, um bald einen Wald zu erreichen. Im Wald läuft der Wanderer dann über schöne Forstwege und bald wieder hinaus auf freies Feld mit herrlichen Fernsichten über die Idsteiner Senke.

Unser Weg führt weiter bis an den Rand von Idstein und dann hinab in das Wolfs-Bach-Tal. Bald wandert man wieder aufwärts durch den Wald und über den Wanderparkplatz Zinsgraben geht es zur "Schanze".

Beim nächsten Verlassen des Waldes in Richtung Bermbach kann man dann für einige Zeit den schönen Blick bis zum Feldberg und über den Taunus genießen, bevor wieder der Parkplatz erreicht wird.

Bermbach, der größte Ortsteil von Waldems im Taunus, wurde in einer Schenkungsurkunde an das Kloster Lorch aus dem Jahre 772 erstmals urkundlich erwähnt, und zwar unter dem Ortsnamen Barenbach. Der Ort ist sicherlich schon vorher besiedelt gewesen, wovon der nahegelegene Limes und das Kastell Alteburg zeugen. Die Herren von Brembach lebten von 1276 bis 1570 im Ort. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war der Schinderhannes in dieser Gegend. Die heutige Gemeinde Waldems liegt in waldreicher Umgebung am nordwestlichen Fuß des Feldbergmassivs. Mit dem Windhain weist Waldems die höchste Erhebung des Rheingau-Taunus-Kreises auf.

Inmitten von Bermbach liegt ein wunderschöner Garten. Dort steht die verglaste Fachwerkscheune und öffnet fast allmonatlich ihre Tore für vielfältige künstlerische Veranstaltungen. Die anfänglich nur private Initiative der Besitzer fand weitreichenden Anklang, so dass 1984 ein gemeinnütziger Verein gegründet wurde als Förderkreis für Kunst und Kulturaustausch.

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