Eifelschleife Kakushöhle und Kartsteinhöhe (Nettersheim)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑293m  ↓293m
Eifelschleife Kakushöhle Wegzeichen Markierung Beschilderung

Wenn das nicht schon nach Abwechslung klingt: Höhle und Höhe. Wir starten die Runde in Zingsheim, dem Verwaltungssitz der Gemeinde Nettersheim und werden einige Naturschutzgebiete kennenlernen, entweder am Rande oder mittendurch.

Wir sind im Bereich der Nettersheim-Marmagener-Hochfläche, werden auf Wiesen mit Streuobst, Feldflure und Wäldchen treffen sowie auf Wanderer der Eifelspur „Wasser für Köln“ und der Eifelschleife „Rund um die Kakushöhle“. Die rund 300.000 Jahre alte und zugängliche Kakushöhle, nördlich von Zingsheim bei Weyer, zählt zu den bedeutenden prähistorischen Fundstätten Europas. Wir werden sie nach rund 5,6km abwärts wandernd erreichen.

Wir beginnen in der Krausstraße bei der Gemeindeverwaltung von Zingsheim und gehen zur Kirche St. Peter, die mit Pfarrhaus und Dorfbrunnen ein hübsches Bild liefert. St. Peter, aus dem 12. Jahrhundert, hat einen mächtig wirkenden Turm. Die romanische Basilika wurde im Lauf der Jahrhunderte Erweiterungen.

Kirchstraße, Weidenstraße, Auf Helwen führen uns aus dem Ort und wir wandern durch die Feldflur in nördliche Richtung. Östlich von uns ist der Lauf der Autobahn A1. Nahe der Abfahrt Nettersheim durchstreifen wir eines der Teilgebiete des Naturschutzgebiets „Kalkkuppen auf der Hochfläche der Sötenicher Kalkmulde nördlich Zingsheim“ und sind von Wald umgeben.

Wir passieren die Abfahrt, wandern noch ein Stück mit der Autobahn durch Wiesen mit Blick über die Landwirtschaft, streifen das bewaldete Naturschutzgebiet „Kalkmagerrasenkomplex bei Weyer“ und kommen durch „Im Schlund“ nach Dreimühlen. 

In Dreimühlen sind kleine Weiher und historische Mühlengebäude, die bis auf die noch funktionstüchtige Mühle Giesen nicht mehr klappern. Wir gehen ein Stück mit der Kakusstraße, biegen von ihr ab ins Naturschutzgebiet Kakushöhle und Kartsteinfelsen und können uns alsbald wie Höhlenforscher oder Steinzeitmenschen fühlen. Die geräumige Kakushöhle hat auch viel Raum für sagenhafte Geschichten. Der Riese Kakus hat von hier aus einst die Menschen ringsum drangsaliert.

Der nächste Teil der Eifelschleife wird uns gen Süden aufwärts führen. Durch Wiesen und Felder gelangen wir zur Kirche St. Cyriakus, von einem Friedhof umgeben, am Ortsrand von Weyer auf einer Anhöhe. Ihre Wurzeln sind im 12. Jahrhundert und um 1500 wurde sie als romanische Pfeilerbasilika errichtet. Cyriakus bedeutet: dem Herrn gehörig.

Durch die Feldflure und Wiesen kommen wir durch das Schutzgebiet „Weyrer Wald und Hahnenberg“, weitere Wiesenaugenblicke haben wir dann zwischen den Naturschutzgebieten mit dem Kalkmagerrasenkomplex. Als weiteres Naturschutzgebiet streifen wir zu guter Letzt auch noch das „Urfttal mit Seitentälern nördlich und westlich von Nettersheim“, bevor uns Zingsheim wieder hat.

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