Rund um die Kakushöhle (Eifelschleife)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 53 Min.
Höhenmeter ca. ↑172m  ↓172m
Eifelschleife Kakushöhle Wegzeichen Markierung Beschilderung

An Weyer, das wir heute nebst Kakushöhle umrunden werden, kommt auch die Eifelspur „Wasser für Köln“ vorbei. Ein weiterer Weg durch die Gefilde ist der Römerkanal-Wanderweg. Man kann hier nicht nicht wandern und kommt auch nicht nicht durch Naturschutzgebiete.

Weyer ist davon umringt und wir starten in einem davon: dem Naturschutzgebiet Kartsteinhöhle mit Kakushöhle. Das liegt westlich von Dreimühlen und nordöstlich von Weyer im Mechernicher Eifelvorland. In dem Naturschutzgebiet Kartsteinhöhlen mit Kakushöhle wurden Funde gemacht, die auf Menschenbesiedelung vor rund 80.000 Jahren deuten.

Das Alter der Kakushöhle ist mit 300.000 Jahren angegeben. Die zugängliche Höhle liegt an einem Kalkhang mit einem Schluchtenwald. Vom Neandertaler bis ins Mittelalter suchten die Menschen in den Höhlen Schutz. Die Kakushöhle scheint recht geräumig – auch Platz genug für Sagen von feuerspuckenden Riesen.

Im munteren Auf und Ab, bei dem wir zweimal über 470m kommen, erleben wir im Uhrzeigersinn diese interessante Landschaft mit einigen schönen Ausblicken über Wiesen und Felder. Wir wandern vom Café und Parkplatz gen Süden, kommen über die Kakusstraße und durch Wiesen. Weyer am Julicherend wird gestreift und durch die Feldflur genießen wir schöne Aussichten, auch auf Weyer. Am Weyerstein begegnen wir erneut Ortsbebauung, kreuzen die Hauptstraße und umrunden Weyer an dessen Westseite, gen Norden wandernd, mit Feldern und Wiesen. Der Blick fällt auch auf das Urfeyer Bachtal.

Wir kommen zur Kirche St. Cyriakus auf dem Friedhof am Ortsrand von Weyer, auf einer Anhöhe. Sie wurde 1187 erstmals genannt. Um 1500 wurde die romanische Pfeilerbasilika zu einer dreischiffigen Hallenkirche umgebaut. Der heilige Cyriakus gilt als Märtyrer und zählt zu den 14 Nothelfern. Sein Name bedeutet: dem Herrn gehörig. Er wurde Schutzpatron der Winzer beispielsweise, denn er beschützt vor Unwettern und Frost – da ist er in der Eifel nicht fehl am Platz. Wir sind es auch nicht, schlagen noch einen Naturbogen an den Grenzen des Naturschutzgebiets Kalkmagerrasenkomplex bei Weyer und sind alsbald am Kartstein und bei der Kakushöhle.

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