Durchs Gundelfinger Moos (im Donauried)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 19 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 1 Min.
Höhenmeter ca. ↑146m  ↓146m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Westlich von Gundelfingen an der Donau liegt Bächingen an der Brenz. Die Brenz ist ein 52km langer Fluss, der bei Lauingen in die Donau mündet. Davor fließt sie durch Bächingen und Gundelfingen. Feuchtigkeit wird einen Teil unserer Wanderung ins Naturschutzgebiet Gundelfinger Moos im Donauried ausmachen. Den westlichen Teil des Donaurieds nennt man das Schwäbische Donaumoos. Es ist das größte zusammenhängende Feuchtgebiet Süddeutschlands.

Die Runde startet in Bächingen und führt gen Süden in die Kiesabbaulandschaften an der Donau, zumeist wandern wir durch landwirtschaftlich kultivierte Flächen, mal mit Wiesen im Ruhezustand, mal mit Äckern und Feldern. Auch noch interessant: wir sind im Grenzgebiet von Baden-Württemberg und Bayern. Das Gundelfinger Moos gehört zu Bayern.

Wir wandern mit der Uhr, starten in Bächingen, beim Mooseum und dem Schloss Bächingen. Das Mooseum widmet sich als Info- und Kommunikationszentrum dem Thema Schwäbisches Donautal. Benachbart ist die St. Nikolaus Kirche, heute evangelisch. Sie wurde ursprünglich im 15. Jahrhundert gebaut und maßgeblich 1752 erneuert. Das Pfarrhaus in der Nachbarschaft ist auch denkmalgeschützt.

Das von einem kleinen Park umgebene Schloss Bächingen aus dem Jahr 1531 könnte für Life-Rollenspiele mit Mittelaltersetting von Interesse sein und böte eine massige Kulisse mit den dicken Rundtürmen, es ist aber nicht öffentlich zugänglich!

Wir richten unsere Schritte gen Süden und kommen nach rund 5,1km ins Naturschutzgebiet Gundelfinger Moos im Donauried, wo ein Flusstal vermoort ist, durch Versumpfung einerseits und Quellwässerchen andererseits, die sich aus der Schwäbischen Alb hierher gesellten.

Südlich findet sich dann auch noch eine kleine Seenlandschaft. Übrigens liegt östlich des geschützten Gebiets eine Seenplatte rund um ein Kies- und Asphaltwerk. Der Gufi-See bietet Wasserski und dann gibt es noch den Badesee Neuhof. Südlich des Naturschutzgebietes erstrecken sich auch kleine Wasserflächen, in und an denen sich Wasservögel und Insekten wohl fühlen.

Wir kommen nach gesamt rund 12,5km zu einem Gasthaus inmitten der Felder, wo man eine Rast machen kann. Danach geht es aufwärts und ins einzige Wäldchen der näheren Umgebung. Da ist man auch schnell wieder draußen. Mit dem Siechenbach kehren wir nach Bächingen an der Brenz zurück.

Bildnachweis: Von Murewa [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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