Albschäfer-Zeitspuren: Brenztalblick (zwischen Sontheim und Hermaringen)


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 51 Min.
Höhenmeter ca. ↑157m  ↓157m
Albschäfer-Zeitspur Brenztalblick Wegzeichen Markierung Beschilderung

Dieser Rundweg startet am Bahnhof in Hermaringen. Direkt führt die Wanderung an das Ufer der Brenz. Wir überqueren das Flüsschen und gelangen zur Hürbemündung. Durch die Renaturierung der Brenz ist hier eine herrliche Flusslandschaft entstanden.

Über einen Holzsteg überqueren wir die Brenz abermals und folgen nun dem Albschäferweg bis Bergenweiler. Der Aufstieg auf den Brenzturm lohnt wegen des sich dort bietenden Weitblicks. Eine Rast in Bergenweiler bietet sich an: Am Brenz-Lernort beim Mühlenkanal informieren Schautafeln über die Wasserkraft.

Wir verlassen das Örtchen und wandern auf einem malerischen Wegstück durch Wiesen und entlang des Waldes. Immer wieder erstreckt sich vor unseren Blicken das Schloss Brenz und die Galluskirche. Auch wundervolle Ausblicke in das Donautal ergeben sich. Wir verlassen den Albschäferweg und wandern weiter in Richtung Sontheim. Über die Brenz führt der Weg direkt über das Schlossgelände. Der Schlosshof ist ohne Probleme zugänglich und sehenswert.

Ein Feldweg führt in Richtung Hermaringen. Bevor wir zum Ausgangspunkt der Wanderung zurückgelangen, geht es ein Stück weit bergauf zum Wald. Der Weg ist besonders naturnah und landschaftlich schön. Am alten Steinbruch parallel zur Bundesstraße führt unser Weg zum Wald hoch und dann naturnah am Waldrand entlang. Auch wenn der Autolärm immer wieder mal als störend empfunden werden kann, sollte man sich eine Rast auf einem der Bänkchen nicht entgehen lassen. Am alten Steinbruch beginnt ein geteerter Feldweg, der den bequemen Abschluss der kleinen Wanderung möglich macht. Schließlich überqueren wir ein letztes Mal die Brenz und erreichen Hermaringen.

Der Albschäferweg ist ein ausgezeichneter Fernwanderweg in der Schwäbischen Alb. Der Wanderweg, der das Symbol des Schäfers auf blauem Grund trägt, zeigt deutlich, welche Bedeutung die Wanderschäferei für diese einzigartige Landschaft hat. Wer die 158 Kilometer lange Strecke nicht in größeren Etappen absolvieren möchte, kann die Region auch alternativ auf einer der zehn Zeitspuren erkunden. Diese Rundwege haben jeweils nur eine Länge von sechs bis 20 Kilometern. Abschnittsweise kann der Wanderer hier die Geschichte der Region nahekommen – von der Urzeit bis zur jüngsten kulturellen Vergangenheit. 

Bildnachweis: Von Buchbibliothek [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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