Rundtour über Schloss Burgberg zum Brenzturm an der Hürbemündung


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 11 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 32 Min.
Höhenmeter ca. ↑207m  ↓207m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Unteren Brenztal liegt Hermaringen, umgeben von Wald, Äckern und Wiesen sowie mit ökologisch wertvollen Heideflächen. Nordwestlich von Hermaringen ist Giengen an der Brenz und noch ein Stück weiter ist in rund 15km Entfernung Heidenheim an der Brenz.

Wir machen eine beschauliche Runde über den Schlossberg mit Resten der Güssenburg, kommen an die Hürbe bei Burgberg mit dem Schloss Burgberg (privat), wandern zur Hürbemündung an die Brenz, benachbart ist das Naturschutzgebiet Ravensburg. Beim Brenzturm haben wir Ausblick auf die Renaturierung und wandern durch Hermaringen zum Ausgangspunkt.

Der ist bei der Güssenhalle auf einem Parkplatz. Es geht zur Güssenburg am 502m hohen Schlossberg. Von der hochmittelalterlichen Güssenburg (um 1350) haben sich Reste der Schildmauer und des Bergfrieds, 6m sind noch etwa übrig, erhalten. Die Ruine Güssenburg erhebt sich ca. 50m über dem Brenztal.

Wir wandern herab, am Sportverein vorbei, durch Feldflur und kommen durch die Weilerstraße in Burgberg an die Hürbe, die im benachbarten Hürben ihren Quelltopf hat. Wir queren das Bächlein und gehen zum Schloss Burgberg hinauf, dass einer Familie gehört. Das Schloss zeigt sich mit zwei viergeschossigen, traufständig zueinanderstehenden Gebäuden. 

Unser Wanderweg folgt mit etwas Abstand dem Lauf der Hürbe, wobei wir oberhalb durch den Wald wandern. Wenn sich wieder Äcker vor uns auftun, sind wir rund 7,8km gegangen und im Tal der Brenz angekommen, wo auch die Brenzbahn vorbeikommt. Linkerhand ist das kleine Naturschutzgebiet Ravensburg. Wie queren das Gleis und gehen zum Brenzturm, nahe der Stelle, wo die Hürbe mündet. 

Vom Brenzturm aus, Teil des touristischen Konzepts der Brenz-Erlebnis- und -Lernorte, kann man über die Renaturierung dieses Abschnittes schauen, Vögel beobachten und per direktem Uferzugang kann man auch die Flusslandschaft barfuß genießen – einfach rein mit den Füßen. Wenn man viel Glück hat und sich ganz ruhig verhält, sieht man sogar den Eisvogel.

Wir queren die Brenz und kommen via Karlstraße an der kleinen evangelischen Kirche von Hermaringen vorbei sowie am modernen Rathausbau an der Brenz, die wir auf dem Weg zum Ausgangsort queren, ebenso das Gleis.

Bildnachweis: Von Franzfoto [GFDL] via Wikimedia Commons

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