Albschäferweg


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 157 km
Gehzeit o. Pause: 37 Std. 12 Min.
Höhenmeter ca. ↑2942m  ↓2942m
Albschäferweg

Durch die schönsten Naturräume der Heidenheimer Brenzregion (Schwäbische Alb) führt der knapp 160km lange Albschäferweg. Auf den Spuren der Wanderschäfer, die in dieser Region bereits seit dem 15. Jahrhundert unterwegs sind, erleben wir eine vielseitige Landschaft und atemberaubende Kulturgeschichte.

Die Heidenheimer Brenzregion liegt im Nordosten der Schwäbischen Alb. Der hier beheimatete Albschäferweg führt Natur- und Kulturliebhaber auf eine Reise durch die Geschichte und die Schönheit einer besonderen Landschaft. Bis heute sind Wanderschäfer in der Brenzregion unterwegs und prägen die Natur.

Die Schafe werden durch die Wacholderheiden und Wiesentäler geführt und bewahren diese so auf natürliche Weise vor der Verbuschung. Damit leisten sie einen wertvollen Beitrag, die Lebensräume seltener Pflanzen- und Tierarten zu bewahren. Und auch das Wanderherz schlägt auf der traumhaften Wanderstrecke zwischen Giengen, Gerstetten, Heidenheim und Neresheim höher, wenn wir uns auf die Spuren der Wanderschäfer begeben.

In zehn Etappen auf dem Albschäferweg durch die Heidenheimer Brenzregion

Der Albschäferweg kann auf zehn Etappen bewandert werden. Damit ist der Albschäferweg ideal für einen längeren Wanderurlaub, in dem der Weg abschnittsweise erkundet wird. Die Etappen sind jeweils zwischen sechs und zwanzig Kilometern lang und widmen sich der Geschichte der Heidenheimer Brenzregion.

Die erste Etappe führt uns von Giengen nach Stetten ob Lontal, wo sie im Gebiet des UNESCO-Weltkulturerbes Höhlen und Eiszeitkunst der Schwäbischen Alb endet. Von Stetten ob Lontal verläuft die zweite Etappe nach Anhausen, wo der Besuch der Charlottenhöhle mit Erlebniszentrum ein ganz besonderes Highlight ist. Ein Hauch von Rügen – das erwartet Wanderer auf der dritten Etappe, die am Heldenfinger Kliff entlang von Anhausen nach Gerstetten führt.

Das Steinheimer Becken ist der am besten erhaltene Krater Süddeutschlands und kann mit anderen Kratern auf der Route von Gerstetten nach Steinheim bestaunt werden. Wer sich von der Arbeit der Schäfer einen Eindruck machen möchte, ist auf der Etappe zwischen Steinheim und Zang richtig. Hier liegt der Schafhof Steinheim, der 600 Merinoschafe beheimatet. Besonders abwechslungsreich ist die Wanderroute von Zang bis Heidenheim. Hier warten Skisprungschanze, die Ostalbhöhe und der Itzelberger See auf Besucher.

Von Heidenheim bis Nattheim führt die siebte Etappe; der Besuch von Schloss Hellenstein lohnt sich. Oder man macht einen Abstecher zum weltbekannten Kloster Neresheim, welches auf der achten Etappe liegt. Von Neresheim bis Ballmertshofen verläuft wiederum ein Wanderweg unter anderem vorbei an der Burg Katzenstein. Final führt schließlich die letzte Etappe des Albschäferwegs von Ballmertshofen bis Giengen.

Bildnachweis: Von R.kaelcke [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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