Dahler Höhenring


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 26 km
Gehzeit o. Pause: 7 Std. 29 Min.
Höhenmeter ca. ↑1114m  ↓1114m
Dahler Höhenring (Hagen)

Dahl ist ein Stadtteil von Hagen und liegt im Volmetal. Der Dahler Höhenring führt uns an beiden Ufern der Volme entlang um Dahl, das als einer der ältesten Siedlungen im heutigen Stadtgebiet von Hagen gilt. Schon in vorkarolingischer Zeit sollen in Dahl Menschen gelebt haben. Ältester urkundlich eingetragener Siedlungsplatz in Dahl ist der Hof Rumscheid, der bereits um 1050 in einem Güterverzeichnis der Abtei Werden eingetragen ist.

Ein möglicher Startpunkt für den Einstieg in den Dahler Höhenring ist direkt im Volmetal. Wir gehen auf die rechts (östliche Uferseite) und nehmen die Straße Auf dem Stein. Die bringt uns hinauf in die Wälder des Hagener Tälerkessels. Es geht durch die Gemarkungen Steiniger Berg und Voßhager Feld zur Sauerlandlinie A 45.

Wenn die Autobahn passiert ist, kommen wir über die zu Hagen zählenden Weiler Stollen, Hundsdiek, Brechtefeld, Surenhagen und Deipenbrink nach Riepegelle. Auf befestigtem Weg folgen wir jetzt dem Nimmerbachtal, einem Zufluss des Nahmerbachs.

Dann erreichen wir Bölling. Hier machen wir einen Schlenker zum höchsten Punkt des Stadtgebiets von Hagen. Auf 438m über Normalnull wurde hier 2012 das Gipfelkreuz Hagen aufgestellt. Vom Gipfelkreuz Hagen hat man einen schönen Blick über Hagen bis weit ins Ruhrgebiet. Eine Hinweistafel erläutert die Bedeutung der Kohlen- und Eisenstraße hin, die jahrhundertelang hier über die Höhen zwischen dem Siegerland und dem Ruhrgebiet verlief.

Erneut queren wir die Autobahntrasse und wandern dann längere Zeit durch schöne Wälder. Wir kommen am Bergerhof vorbei und kommen dann wieder zurück ins Volmetal und zum Hagener Stadtteil Priorei. Überregional bekannt ist Priorei durch einen Baum: Die Priorlinde soll über tausend Jahre alt sein. Allerdings sieht sie auch ziemlich mitgenommen aus.

Wir verlassen Priorei und wandern über Hückinghausen und Werninghausen Richtung Ambrocker Berg. Hier treffen wir auf den Ribberthof und kommen herum um den Standort der mittelalterlichen Wallburg Ambrock zum Ausgangsort unserer Wanderung.

Bildnachweis: Von Bärwinkel,Klaus [GFDL] via Wikimedia Commons

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