Cleeberg

Cleeberg liegt am Oberlauf des Kleebachs, einem 27km langen Zufluss der Lahn, der am Gaulskopf (474m) im Hochtaunus entspringt und bei Dutenhofen mündet. Entlang des Kleebachtals liegen die Ortschaften Cleeberg, Oberkleen, Niederkleen, Dornholzhausen, Hüttenberg, Großen-Linden, Gießen-Lützellinden und Gießen-Allendorf.

Cleeberg wird dominiert von der Burg Cleeberg, die ursprünglich im Jahr 915 errichtet worden ist und ab 1150 zur Höhenburg mit Wassergraben ausgebaut wurde. 1557 erfolgte der Umbau zu einem Schloss. 1855 und 1882 musste der vormals 33m hohe Bergfried bis auf seine heutige Höhe von knapp 21m abgetragen werden. In den 1970er Jahren war in Burg Cleeberg ein Hotelbetrieb eingerichtet, seit 1982 gehört die dreieckige Burganlage einer privaten Investorengemeinschaft, die in Burg Cleeberg Eigentumswohnungen einrichtete.

Von der im 14. Jhdt. zum Schutz angelegten Ringmauer lassen sich heutzutage nur noch Fragmente, wie der „Stumpe Turm“ und Mauerreste in der Altmarkstraße wiederzufinden. Aufgrund des Ensembles von Burg Cleeberg und den sich darum gruppierenden Fachwerkhäusern, wurde Cleeberg früher auch das Malerstädtchen im Taunus genannt.

Sehenswert sind auch die evangelische Kirche (1355 erstmals erwähnt) und das alte Rathaus, das heute als Gemeindehaus der evangelischen Kirche auch für Pilgerer auf dem Elisabethpfad eine beliebte Adresse ist.