Bruchhauser Steine Runde


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 20 Min.
Höhenmeter ca. ↑379m  ↓379m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Bruchhauser Steine sind vier erstarrte Lava-Säulen, die sich über den 727m hohen Istenberg zwischen Bruchhausen und Elleringhausen im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge erheben. Sie bieten eine atemberaubend schöne Aussicht in einer fast alpin anmutenden Umgebung mit einem speziellen Lebensraum für alpine Pflanzen und Tiere. Unter anderem sind hier Wanderfalken heimisch. Die Bruchhauser Steine sind eines der 77 Nationalen Geotope Deutschlands.

Der Aufstieg zu den Bruchhauser Steinen selbst ist nicht kostenfrei, sollte man jedoch einmal gemacht haben. Bis hoch zum Feldstein geht es über normale Wege und Pfade, nur wer hoch auf den Feldstein zum Gipfelkreuz möchte muss ein wenig über steile Stufen entlang von Stahlgeländern klettern. Unterhalb des Feldsteins laden Tische und Bänke zur Rast ein. Die Runde kann mit (Original Variante) und ohne Besuch der Steine (einfach dem Rothaarsteig folgen) gemacht werden. Für die Runde inklusive Besuch der Steine sollte man 5-6 Stunden einplanen.

Der Rothaarsteig geht direkt unterhalb der Steine vorbei. Der Weg geht hinauf zu der berauschenden Aussicht auf den Steinen und dann über eine Abkürzung gleich wieder zurück zum Rothaarsteig. Alternativ kann man auch kostenfrei und weitgehend höhenneutral gleich unten auf dem Rothaarsteig weiter an den Steinen vorbei gehen.

Beide Varianten starten am Wasserschloss in Bruchhausen (hier gibt es das beliebte Guts-Café in der Alten Meierei mit Biergarten), teilen sich dann an am Infopunkt zu den Steinen und treffen sich wieder bei der Feuereiche, wo der Abstieg nach Elleringhausen beginnt. Dann geht es über den Kreuzweg hoch in die Hangwälder des Olsbergs, von wo man die Bruchhauser Steine und viele andere Überraschungen auf dem Erlebniswanderstrecke. In Bruchhausen und Elleringhausen gibt es Einkehrmöglichkeit.

Bildnachweis: Von Jörg Braukmann [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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