5-Tage-Wanderung Fränkische Schweiz Etappe 1 Pegnitz - Gößweinstein


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 6 Stunden 20 Min.
Höchster Punkt: 554 m
Tiefster Punkt: 319 m
5-Tage-Wanderung Fränkische Schweiz Wegzeichen

Wir beginnen unsere 5-Tage-Wanderung durch die Fränkische Schweiz in Pegnitz, etwa fünfzig Kilometer nordöstlich von Nürnberg. Der Startpunkt ist am Beginn der Hauptstraße. Wir folgen der Hauptstraße vorbei an hübschen historischen Häusern.

Linkerhand steht die in barocker Formensprache 1899-1900 erbaute evangelische Kirche von Pegnitz. Am Ende der Hauptstraße halten wir uns links und gleich wieder rechts. Wir wandern südlich des Schlossbergs (543m) und folgen nun dem Fränkischen Gebirgsweg, einem der wichtigen Hauptwanderwege, die durch die Fränkische Schweiz führen.

Wir wandern durch den Wald und passieren die Felsformation Tabakspfeife und die Voitshöhle und kommen dann zur Autobahn A 9. Nun geht es weiter nach Hollenberg, wo wir auf die Zwergenhöhle und auf die Ruine von Burg Hollenberg stoßen. Burg Hollenberg wurde im 14. Jahrhundert errichtet. Von der Burg haben sich nur einige Gebäudereste und Bodenspuren erhalten. Die Oberburg dient heute als Aussichtspunkt.

Von Hollenberg aus wandern wir nun zur Ruine der Pirkenreuther Kapelle. Die Kapelle ist seit dem 14. Jahrhundert bekannt und war die Dorfkapelle von Pirkenreuth, das 1430 während der Hussitenkriege komplett ausgelöscht wurde. Übrig sind nur noch wenige Mauerreste – und ein 1921 aufgestelltes Kruzifix in schöner Kulisse.

Weiter westwärts werden die Felsen markanter und die Landschaft insgesamt bergiger. Wir erreichen das Püttlachtal und folgen der Püttlach dann bis nach Pottenstein hinein. Pottenstein ist bekannt für die Teufelshöhle, die Pottensteiner Himmelsleiter und Burg Pottenstein. Im Zusammenhang mit Burg Pottenstein steht das Scharfrichtermuseum, an dem die 5-Tage-Wanderung vorbei leitet.

Ab Pottenstein folgen nicht nur wir, sondern auch die Bundesstraße B 470 dem Lauf der Püttlach, was die Hintergrundlautstärke merkbar erhöht. Rein visuell bleibt aber alles im grünen Bereich. Wir wandern durchs Püttlachtal nach Tüchersfeld, das auch als Felsendorf bekannt ist und als eines der Symbole der Fränkischen Schweiz gilt.

Wenig später erreichen wir Behringersmühle, das bereits zur Gemarkung von Gößweinstein zählt. In Behringersmühle mündet erst der Ailsbach in die Püttlach und die Püttlach wenig später in die Wiesent, den zentralen Fluss der Fränkischen Schweiz.

Auf dem weiteren Weg zu unserem Etappenziel in Gößweinstein folgen wir Wiesent entlang des Naturschutzgebiets Naturwaldreservat Eibenwald bei Gößweinstein. Dieser Eibenwald ist größte in Oberfranken. Wir wandern durch den Eibenwald und nehmen nachher den Felsensteig, der in eine tiefe, beeindruckende Felsschlucht eingebaut ist.

Dann stehen wir vor Burg Gößweinstein, von der man vermutet, dass sie die Vorlage für Wagners Gralsburg war. Die Burg liegt etwa hundert Meter oberhalb von Gößweinstein – auf einem nach drei Seiten steil abfallenden Jurafelsen. Von hier bietet sich ein schöner Blick über das Wiesenttal.

Bildnachweis: Von Bytfisch [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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