Zwischen Rhein und Mosel: Wanderung zum Carolaturm und zum Rittersturz


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 50 Min.
Höhenmeter ca. ↑524m  ↓524m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Vater Rhein und Mutter Mosel: Sie vereinigen sich in Koblenz. Hier ist heute unser Wandergebiet. Wir wandern im Koblenzer Stadtwald zwischen Mosel und Rhein und erleben dabei nicht nur schöne Aussichten, sondern auch Geschichtsträchtiges.

Unser Startpunkt ist der Wanderparkplatz Kühkopf an der Hunsrückhochstraße (B 327), die von Koblenz nach Waldesch führt. Wir halten uns westwärts Richtung Mosel und wandern durch den Koblenzer Stadtwald nach Lay. Unterwegs gibt es öfters schöne Aussichten auf das Moseltal.

Ab Lay wandern wir erstmal auf befestigten Grund. Es geht zum Carolaturm, der an einem steilen Abhang zur Mosel steht und einen tollen Blick ins Moseltal und auf Winningen bietet. Der Carolaturm entstand 1895-96 auf Initiative des Coblenzer Verschönerungsvereins. Seinen Namen verdankt der Carolaturm der Ehefrau des damaligen Oberbürgermeisters Emil Schüller. Der nur 7m hohe Carolaturm hat ein mittelalterliches Aussehen und ist aus Schieferbruchsteinen erbaut.

Wir folgen noch ein Stück dem Layer Bergweg, machen einen kleinen Schlenker abseits der Straße und kommen schließlich zurück auf dem Layer Bergweg und wieder an die Hunsrückhöhenstraße. Diese erreichen wir am Wanderparkplatz Remstecken, ein alternativer Startpunkt für diese Tour.

Es geht weiter in östliche Richtung. Wir steuern den Kühborn an, einen durch Oberflächenwasser gespeisten Brunnen, an dem eine Schutzhütte steht. Hier verläuft die Alte Römerstraße, die wir nun passieren.

Weiter durch den Koblenzer Stadtwald treffen wir nach einiger Zeit auf eine Wegkreuzung. Hier machen wir eine Spitzkehre und biegen auf den Oberen Heuweg ein. Den verlassen wir nach einem guten halben Kilometer wieder und wandern vor zur Weidgenhöhe. Hier haben wir einen freien, wunderschönen Blick auf den Rhein und die bei Niederlahnstein einmündende Lahn. Ein guter Platz, für eine kurze Rast.

Dann wandern wir weiter zum Rittersturz, ein gut ausgebautes Plateau vor einem steil zum Rhein abfallenden Schieferabsturz. Man hat einen weiten Blick über den Rhein, von der Festung Ehrenbreitstein flussabwärts bis zur Marksburg flussaufwärts.

Vom Aussichtspunkt Rittersturz wandern wir zum Wanderparkplatz Lichte Eiche und weiter zur Sebastian-Kneipp-Hütte im Dörrbachtal und zurück zum Startpunkt unserer Tour an der Hunsrückhöhenstraße.

Bildnachweis: Von Holger Weinandt [CC BY-SA 3.0 de] via Wikimedia Commons

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