Zu den Harzer Luchsen an der Rabenklippe und durchs Kalte Tal (Bad Harzburg)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Stunden 31 Min.
Höchster Punkt: 580 m
Tiefster Punkt: 303 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Am Haus der Natur im Süden von Bad Harzburg beginnt diese Rundwanderung zu den Luchsen im Harz am Fuße der 555m hohen Rabenklippe und zurück durch die Buchenwälder im Kalten Tal.

Bereits der Einstieg in die Wanderung hat man die Möglichkeit sich unter anderem mit der Walderlebnisausstellung zu Informieren und es kann gemächlich losgehen, nämlich mit einer Seilbahnfahrt auf den Burgberg mit Canossasäule, 1877 zu Ehren von Bismarck aufgestellt, und den Brockenblicken. Über das Plateau führt ein historischer Weg. Die Ruine der Harzburg hat ihren Ursprung zwischen 1065 und 1068.

Über den Kreuzungspunkt Antoniusplatz gehen wir dann den Kaiserweg zur Schutzhütte Säperstelle, einem einstigen Holzentrindungsplatz, und dann vorbei an der Sachsenquelle. Während der Kaiserweg nach rechts abbiegt, bleiben wir geradeaus in östliche Richtung, überqueren den Stübchenbach und kommen zum Kreuz des Deutschen Ostens. Das Gedenkkreuz auf einer Höhe von rund 555m erinnert an die nach dem Zweiten Weltkrieg vertriebenen Deutschen. Damals waren 20 Mio. Menschen davon betroffen. Das rund 18m hohe Kreuz steht an den Uhlenklippen für Frieden und Versöhnung.

Die Runde führt uns dann in südöstliche Richtung und wir biegen rechts in den Firstweg ein. Der führt uns zum Luchsgehege im Nationalpark Harz und um den Kaltetalskopf (605m). Wenn es zufällig ein Mittwoch oder Samstag und 14:30 Uhr ist, kann man der Luchsfütterung zusehen. Bis rund 1818 war der Harz ein Lebensraum des Luchs, bevor er ausgerottet wurde. Seit 2000 läuft das Luchsprojekt, das zum Ziel hat, die große Katze mit den Pinselohren wieder anzusiedeln. In den Schaugehegen an der Rabenklippe kann man diese Bemühungen bewundern.

Auf der Rabenklippe kann man sich in einem Gasthaus stärken und natürlich die herrliche Aussicht genießen. Im Anschluss führt uns der Firstweg zur „Tiefe Kohlstelle“, wo einst das Köhlerhandwerk zuhause war. Neben der Schutzhütte wurde auch ein kleines Köhlerhaus aufgestellt, schaut aus wie ein Tipi.

Wir biegen vom Firstweg kurz drauf nach rechts ein und kommen in die Kalte-Tal-Straße, die uns durchs Kalte Tal zum Ausgangsort zurückführt. Parallel dazu verlaufen ein Baumwurzelpfad sowie ein interessant aufgemachter Baumwipfelpfad. Für den müssen wir allerdings nahe des Hauses der Natur vorher ein Ticket lösen.

Bildnachweis: Von Puusterke [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

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