Wurmberg-Rundwanderung: Auf den höchsten Berg Niedersachsens


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 16 km
Gehzeit o. Pause: 4 Stunden 9 Min.
Höchster Punkt: 966 m
Tiefster Punkt: 567 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der niedersächsische Wurmberg – ob er so heißt, weil es ihn wurmt, dass er nicht die erste Geige im Harz spielt? – ist mit seinen 971m 170m kleiner als der große Brocken (1.141m) im sachsen-anhaltischen Teil des Harzes. Luftlinie liegen zwischen beiden Gipfeln nur knapp 5km  Entfernung - und die Nationalparkgrenze, was den Wurmberg touristisch vor allem für Wintersportler sehr attraktiv macht.

Zwischen Wurmberg, dem höchsten Berg Niedersachsens, und dem Brocken liegt das Tal der Kalten Bode. An der südlichen Flanke des Wurmbergs finden sich die Wurmbergklippen. Wir erwandern den Wurmberg auf dieser abwechslungsreichen Tour von Braunlage aus, das auch einen Kurpark und nahebei ein Heimat- und Skimuseum zu bieten hat.

Dort, wo auch eine Seilbahn auf den Berg hinauf führt, wählen wir den Fußweg in einer Runde gegen den Uhrzeigersinn. Die Wurmbergseilbahn ist eine 2,8km lange Luftseilbahn mit Kleingondeln. Hinunter geht’s dann bei Schnee auf den Brettern wedelnd, auf Schlitten rodelnd, rund durch das Jahr zu Fuß wandernd oder wer es mag: per Monsterroller über Stock und Stein. Die Talstation, in deren Nähe die Warme Bode vorbei kommt, steht auf 567,5m, eine Mittelstation ist am Rodelhaus auf 730m und die Bergstation auf 965m.

Unsere Wanderung führt uns in nördliche Richtung und wir gehen östlich der Seilbahnlinie an der Verlobungswiese vorbei. Wir überqueren den Glashüttenweg und gehen den Singletrail. Östlich von uns fließt die Kleine Bremke.

Wir passieren die Wegekreuzung Bratwurst und könnten an der gleichnamigen Bratwurst-Schutzhütte hier eine Rast machen – mit Mitgebrachtem allerdings, denn trotz des vielversprechenden Namens gibt es hier kein Catering. Man kann aber auch am Kaffeehorst-Hexenritt, der nun folgen wird, zur Hexenritt-Alm abzweigen, um sich am Wochenende zu stärken. Am Hexenritt ist auch ein Skilift.

Wir verlassen den Singletrail und kürzen unseren Weg zur Bergstation auf dem Wurmberg ein bisschen ab. Oben angekommen genießt man im Winter die Möglichkeiten diverser Skiabfahren, es gibt auch Sprungschanzen und Gastronomie. Wir sind nun im Naturschutzgebiet Wurmberg unterwegs, dass aufgrund der Ausweitung für alpines Skifahren lediglich in zwei Teilgebieten am West- und Südwesthang erhalten geblieben ist.

Unsere Wanderung verläuft in nordwestlicher Richtung und links von uns ist der Schneisee Wurmberg. Hier wird das Wasser gespeichert, das im Winter zur Beschneiung der Pisten gebraucht wird. Der See bietet ein paar Wasserspiele.

Wir kommen auf den Sögdingsweg, der uns auf den Ulmer Weg bringt. Am nördlichsten Punkt der Rundwanderung machen wir nahe dem Dreieckigen Pfahl eine Wende und gehen zur Aussichtsplattform Bodebruch. Der Bodebruch ist ein Hochmoor im Harz, das sich auf rund 1qkm erstreckt.

Unsere Wanderung führt uns rund 30m entfernt von der Warmen Bode entlang dieser in südöstliche Richtung durch die Gebiete von „Schwarzer Sumpf“ und „Rote Bruch“. Am Forstort „Böser Hund“ queren wir die Warme Bode über eine Brücke und gelangen auf die Große Bodestraße, in die wir rechts einbiegen.

Die Warme Bode bleibt unser Wegweiser. Wir queren sie erneut an der Bärenbrücke, dann an einer Brücke wo die Kleine Bode in die Warme Bode fließt und kurz später nochmal. Nach rund 600m stoßen wir erneut auf die Große Bodestraße, die uns an den Schülerschanzen, Mattenschanzen und Brockenwegschanzen vorbei bringt. Wir kommen durch die Barmer Wiese zurück zum Ausgangspunkt.

Bildnachweis: Von Gottfried Hoffmann [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons

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