WetterAusflug Zwei Türme und die halbe Wetterau


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 47 Min.
Höhenmeter ca. ↑157m  ↓157m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ganz im Westen des Wetteraukreises gehen wir heute wandern, und wir schauen uns die Wetterau von oben an – vorausgesetzt wir haben einigermaßen klare Sicht.

Start ist am Wanderparkplatz Winterstein. Man gelangt dorthin entweder von Bad Nauheim aus – Richtung Hochwaldkrankenhaus, der Beschilderung zum Waldstadion folgen, und dann immer geradeaus – oder durch das Industriegebiet von Ober-Mörlen.

Hier, am Taunusrand oberhalb der Wetterau, haben Kelten und Römer ihre Spuren hinterlassen, und auch die amerikanische Armee, die für ihre Panzer breite Schneisen in den Wald geschlagen hat.

Unser erstes Ziel ist der Gaulskopf (396,8 m). Dort steht ein rekonstruierter Römerturm, von dem aus man über den Taunus, zum Hausberg hin und über ein Stück Wetterau schauen kann. Nachdem wir den Ausblick genossen haben, gehen wir an der Alten Kaisergrube vorbei, einem ehemaligen Blei- und Silber-Bergwerk. Hier haben wahrscheinlich schon die Römer gegraben; im 19. Jahrhundert wurde das Bergwerk wiederentdeckt, der Betrieb aber nach neuerlichen Untersuchungen 1935 eingestellt.

Direkt dahinter lag das römische Kleinkastell Kaisergrube, von dem nur wenig zu sehen ist, und nun wandern wir am Limes entlang auf einem schmalen Waldpfad. Langsam, aber sicher geht es bergan und in einem steilen Schlussanstieg auf den Winterstein (482,3 m).

Die höhere Erhebung ist eigentlich der Steinkopf (518 m, den Fernmeldeturm sieht man gut von der A 5 aus), aber auf dem Winterstein steht der Aussichtsturm, der dem ganzen Areal seinen gebräuchlichen Namen gegeben hat. Von hier aus haben wir wirklich einen Blick über die halbe Wetterau, sie liegt uns förmlich zu Füßen!
Den Rückweg machen wir auf einem Pfad, der sich durch den Wald schlängelt und dann steil bergab zum Forsthaus Winterstein führt. Der Wanderparkplatz ist von hier aus bald wieder erreicht.

Hinweis: ausführliche Beschreibungen der WetterAusflüge sind zum Teil im Internet zu finden, außerdem sind sie in mehreren Bänden in Buchform erschienen.

Stand: Februar 2018

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