WetterAusflug Griedel – Zu Bekassine und Sumpfschildkröte


Erstellt von: D_und_HW
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑110m  ↓110m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Restaurant-Gästehaus WilhelmshöheRestaurant-Gästehaus Wilhelmshöhe

Gleich drei Naturschutzgebiete besuchen wir heute von Griedel aus, einem Stadtteil von Butzbach. Wir starten am Ortsausgang in der Neuweidstraße (Zufahrt über Wingertstraße und Steinstraße – die Zufahrt zur Neudweidstraße von der Wetterbrücke aus ist landwirtschaftlichen Fahrzeugen vorbehalten) und wandern durch das Feld Richtung Rockenberg.

Bald haben wir die „Klosterwiesen von Rockenberg“ erreicht und sehen die ausgedehnten Schilfgebiete der Nasswiesen, Brut- und Rückzugsgebiet für viele verschiedene Vogelarten.

Die „Hölle von Rockenberg“ ist im Moment zugefroren, man besucht sie besser im Sommer. Vom Beobachtungspunkt sieht man dann ein vielfältiges Treiben in der ehemaligen Sand- und Kiesgrube.

Das dritte Naturschutzgebiet ist die „Metz bei Münzenberg“, ein bedeutendes Trockenrasenbiotop mit Streuobstbereichen und Heckenbiotopen. Bald kommen wir ins Wettertal und gehen am Flüsschen entlang, an der Wetterbrücke vorbei, die nach Gambach führt, bis zu den Angelteichen.

Wer möchte, kann direkt hinter den Teichen links die kleine Treppe hochgehen. Es gibt einen schmalen Pfad am Zaun entlang, der das Gelände der riesigen Kiesgrube begrenzt. Oben ist der Weg durch eine Kette abgesperrt, aber der Blick vom Aussichtsplatz ist sowieso zugewachsen; man sieht nicht viel, doch der Weg vermittelt einen Hauch von Abenteuer! Wer daran kein Interesse hat, bleibt einfach unten auf dem Weg und geht geradeaus weiter.

Wir kommen nach Griedel zurück und werfen noch einen Blick auf die Kunstmühle Louis Christ, ehemals Riedmühle. Die Kunstmühle ist ein Neubau von 1879, der Name weist nicht auf Kunstwerke hin, sondern auf einen (für die damalige Zeit) besonders hohen technischen Standard, also auf die Ingenieurskunst, die Technik. „Die Kunstmühle zeichnete sich im Vergleich zu ihrer Vorgängerin durch mechanisierte Arbeitsvorgänge aus. Als Antriebsaggregat diente neben dem herkömmlichen Wasserrad zunächst eine Dampfmaschine, von der noch der erhaltene Schornstein zeugt. Später kam noch ein Gasmotor dazu.“ (Quelle: Denkmalpflege Hessen)

Zu den Naturschutzgebieten vgl. die Wanderung „WetterAusflug Von Rosen in der Hölle und bösen Buben im Kloster“. Weitere Informationen gibt es in einer kleinen Broschüre, die der Wetteraukreis herausgegeben hat und die man auch herunterladen kann.

Hinweis: ausführliche Beschreibungen der WetterAusflüge sind zum Teil im Internet zu finden, außerdem sind sie in mehreren Bänden in Buchform erschienen.

Stand: Februar 2018

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