Werra-Burgen-Steig


Erstellt von: Rudi - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 347 km
Gehzeit o. Pause: 85 Std. 43 Min.
Höhenmeter ca. ↑8164m  ↓8588m
Werra-Burgen-Steig: Markierung - Beschilderung

Vorbei an den stattlichen Burgen, malerischen Orten und durch eine liebenswerte Region: der Werra-Burgen-Steig ist ein attraktiver und erlebnisreicher Wanderweg im Herzen von Deutschland. Der Werra-Burgen-Steig folgt der Werra von der Werra-Quelle bei Masserberg durch Thüringer Wald und Eichsfeld bis nach Hann. Münden, wo die Werra sich mit der Fulda zur Weser vereinigt.

Bedingt durch die deutsche Teilung, war der Werra-Burgen-Steig lange Zeit nicht begehbar, so dass alternative Strecken entwickelt wurden. Die bekannteste ist heute der Werra-Burgen-Steig Hessen, der bei Burg Ludwigstein von der Originaltrasse abzweigt und nach Nentershausen führt.

Wandern auf dem Werra-Burgen-Steig

Der Werra-Burgen-Steig startet an der Fehrenbacher Werra-Quelle. Er führt zunächst bis nach Friedrichshöhe und weiter zum Abzweig Dreistromstein, die Wasserscheide der drei Stromsysteme Werra-Weser, Schwarza-Saale-Elbe und Itz-Obermain-Rhein.

Vorbei an der Werra-Quelle Siegmundsburg geht es weiter hinauf zum Bleßberg (867m), dem höchsten Punkt des Werra-Burgen-Steigs. Hier kann man einen weiten Blick über das Coburger oder Sonneberger Land genießen. Vom Bleßberg führt der Werra-Burgen-Steig nach Eisfeld, wo das Schloss einen Besuch wert ist.

Nach einer kleinen Stadttour setze wir die Wanderung über Bockstadt, Harras und Schackendorf nach Veilsdorf fort. Nun verläuft der Weg über Veilsdorf, Birkenfeld und Hildburghausen auf den Stadtberg, der einen schönen Rundblick bietet. In Höhntal statten wir der Burgruine einen Besuch ab, bis das vorläufige Ziel Reurieth erreicht ist.

Von Reurieth aus führt der Werra-Burgen-Steig über Trostadt, den Hutsberg und den Iltenberg zum Eingefallenen Berg. Hierbei handelt es sich um eine imposante Wellenkalk-Felswand auf einem Rötsockel. Ein herrlicher Ausblick in den nahen Thüringer Wald ist garantiert. Von hier aus führt ein kleiner Abweg zum Kloster Veßra.

Im weiteren Verlauf der Wanderung passieren wir Themar, die Ruine Steinerne Kirche und Henfstädt, außerdem die Ruine Osterburg, Stickelleite und Leutersdorf. Hier beginnt der Kulturlandschaftspark Oberes Werratal. Über Vachdorf erreichen wir Belrieth.

Der weitere Streckenverlauf umfasst Halsberg, Einhausen, Grimmental, Hexenberg, Meiningen, das Schloss Elisabethenburg, das Diezhäuschen und die Ruine Habichtsburg. Viel zu sehen gibt es auch auf dem Streckenabschnitt zwischen dem Schloss Landsberg und Bad Salzungen: Unter anderem liegen die Burg Maienluft, der Forstbotanische Garten, das Jagdschloss Zillbach, die Ruine Frankenberg, die Burgruine Liebenstein und Schloss Altenstein auf dem Weg und zeigen eindrucksvoll, woher der Werra-Burgen-Steig seinen Namen hat.

Zwischen Tiefenort und Merkers passieren wir noch die Ruine Krayenburg. Von hier aus lässt sich ein wunderbarer Ausblick genießen. Über Vacha, Heringen und Dankmarshausen ist bald das Naturschutzgebiet Rhäden erreicht. Weiter geht es über Untersuhl, Gerstungen und Lauchröden zur Ruine Brandenburg.

Weitere Wegpunkte bilden der Vachaer Stein, das Stiftsgut Wilhelmsglücksbrunn, Burg Creuzburg und die gleichnamige Stadt, Burg Normannstein, Katharinenberg, Kloster Hülfensberg und Burg Ludwigstein. Hier wird der Werra-Burgen-Steig Hessen erreicht.

Nun geht die Wanderung weiter in Richtung Witzenhausen und von dort aus zum Schloss Berlepsch. Nun sind es nur noch wenige Kilometer, bis das Ziel der Wanderung, Hann. Münden erreicht ist und wir zuschauen, wie aus der Werra die Weser wird.

Bildnachweis: Von Dirk Schmidt [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

Vgwort