Wassenach

Die 1.100 Seelen-Ortsgemeinde Wassenach liegt nördlich des Laacher Sees. Die zwei baulichen Hauptsehenswürdigkeiten alter Zeit in Wassenach stehen beide in der Kirchstraße. Das ehemalige Burghaus Wassenach, das 1772 durch die Herren von Kolb gebaut wurd, ist ein stattlicher barocker Bau. Das Burghaus Wassenach besteht aus zwei Flügeln und ist mit einem Mansardwalmdach gedeckt. Im Burghaus Wassenach finden sich mehrmals jährlich Musikfreunde ein, denn hier werden ausgewählte Konzerte angeboten.

Ganz passend zu dem musikalischen Genuss, gibt es auch etwas fürs Auge. Das Burghaus besitzt die größte private historische Musikinstrumentensammlung in Deutschland. Zu sehen sind diese bei den „Gesprächskonzerten“. Unter den Instrumenten sind Schätze wie Spinett und Hammerklavier sowie frühe Ausführungen des Harmoniums.

Ebenfalls in der Kirchstraße steht die katholische Pfarrkirche St. Remigius. Die Remigiuskirche ist eine dreischiffige Hallenkirche aus dem Jahr 1852 und geht auf den Architekt Hermann Nebel aus Koblenz zurück. Auffallend an der Kirche ist der kleinere Turm. Der romanische Turm ist der Rest einer Vorgängerkapelle, die bereits 1322 erwähnt wurde. Der hohe Turm wurde 1898 fertiggestellt.

Verlässt man Wassenach nach Süden, kommt man zum Hotel Waldfrieden. Von hier sind es nur 200m bis zum Lydiaturm, einem 1927 aus Lavastein auf dem Veitskopf (428m) erbauten Aussichtsturm, der 1986 noch um einen Holzaufsatz erweitert wurde, so dass der Lydiaturm nun insgesamt 23m misst.

Vom Lydiaturm hat man einen schönen Blick auf den Laacher See, zur Abtei Maria Laach, übers Brohltal und bis ins Siebengebirge. Seinen Namen verdankt der Lydiaturm übrigens der Frau von Dr. Hans Andreae, dem Gründer der Ortsgruppe Brohltal des Eifelvereins.

Zum bewerten Mauszeiger über die Sterne bewegen
Aktuelle Bewertungen (3):