Wanderung vom Rodgausee zum Hofgut Patershausen


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Länge: 15.48km
Gehzeit: 03:29h
Anspruch: leicht
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und Infos

Zwischen Rodgau und Dietzenbach wandern wir forstwaldreich, beginnen beim Rodgausee mit Strandbad und kommen zum Hofgut Patershausen mit Geschichte, Bio, Hofladen und Biergarten. Start ist am Rodgausee.

Das Strandbad Rodgau (auch Badesee Nieder-Roden), liegt nördlich vom Stadtteil Nieder-Roden, westlich dem Stadtteil Dudenhofen und südwestlich dem von Jügesheim. Alle gehören sie zur Stadt Rodgau, der einwohnerstärksten im Landkreis Offenbach. Der Rodgausee in der Hanau-Seligenstädter-Senke ist ein Baggersee mit Strandbad, wo man sich bekleidet oder unbekleidet wässern kann. Der bis zu 35m tiefe Baggersee wurde nach dem Abbau von hellbeigem Sand im Jahr 1977 als Strandbad zugänglich.

Wir wandern am südlichen Ufer den Heusenstammer Weg, biegen nach links in den Jügesheimer Weg, wandern im leichten auf und ab, biegen in den Frankfurter Weg, schlagen dann links von diesem abzweigend einen Waldbogen, kommen über die Kreisquerverbindung zwischen Dietzenbach und Rodgau.

Waldschneisen querend gelangen wir in den Weg Die unterste Straße, am Naturschutzgebiet Willersinn’sche Grube (15ha) bei Dietzenbach. Dabei handelt es sich um eine ehemalige Kiesgrube, in der Flugsand abgebaut wurde. Nach der Zeit wurde ein Teil verfüllt und es haben sich einige seltene Pflanzenarten angesiedelt.

Wir kommen über den Schmittgraben und wandern durch weitere Forstwege Haken schlagend zum Naturschutzgebiet Nachtweide von Patershausen (fast 18ha). Dazu biegen wir nach rechts in den Patershäuser Weg und sind am Rand der geschützten Wiesenfläche, mit Gewässern rechts der Bieber. Eine Nachtweide (Upstall) bezeichnet eine eingezäunte Sommerweide für Zugvieh, das tagsüber ackerte und in der Nacht dort weidete.

Das Naturschutzgebiet umfasst die Flora und Fauna der Kulturlandschaft rund um den Hof Patershausen, mit Wiesen, Magerrasen, Obstbäumen und dem früheren Karpfenteich. Der vom Aussterben bedrohte Laubfrosch freut sich. Patershausen ist ein Hofgut und war anfangs ein Benediktiner-, dann ein Zisterzienserinnenkloster, zu dem Gründungsdaten vorliegen, Januar 1252. Das beliebte Ausflugsziel, Gutshof Patershausen, gehört der Stadt Heusenstamm und ist an einen landwirtschaftlichen Betrieb verpachtet, der ökologisch arbeitet („demeter“), einen Hofladen und Biergarten betreibt. Das Hofgut ist eine Regionalpark-Station Rhein-Main. Wir verbringen hier eine Halbzeitrast.

Dann geht’s per Rembrücker Weg durch den Wald und über den Schmittgraben. Wir wandern einige Schneisen und treffen an der Breitenseeschneise auf einen Trimmdichpfad mit 20 Stationen. Wer den rund machen will, müsste die Wanderung erweitern. Die Bürstleinshegeschneise führt aus dem Wald ins Feld und alsbald sind wir beim Rodgausee angelangt.

Bildnachweis: Von GreylanderPhotography [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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