Wanderung über den Hochkelberg zum Mosbrucher Weiher


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑272m  ↓272m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Der Hochkelberg misst 674m, ist bewaldet und wird von uns heute umrundet, ebenso wie der Mosbrucher Weiher, der ebenfalls bewaldet ist. Hier kommt auch der Vulkanweg auf seiner 4. Etappe vorbei. Wasser treffen wir am gestauten Heilbachsee bei Gunderath, wo die Wanderung startet und sich die Ferienanlage Center Parcs Eifel ausbreitet.

Gunderath im Landkreis Vulkaneifel ist ca. 20km von Mayen und 12km von Daun entfernt. Im Ort starten wir an der katholischen Kirche St. Quirinus (1785) und wandern zum Heilbachsee, der sich rechts von uns ausstreckt. Linkerhand ist die Ferienanlage. Wir wandern am Westufer entlang zum Uersfelder Bach mit Kinderspielplatz und einem Beobachtungstürmchen. Entlang dem Bach kommen wir zum Waldspielplatz Baumhaus.

Wir halten uns links, wandern mit Waldbegleitung weiter aufwärts. Wenn sich der Wald lichtet, kommen wir zwischen Sassen links und Kolverath rechts vorbei und wandern dem Hochkelberg zu. Der Vulkan, der vor rund 35 Mio. Jahren entstand, brach vor rund 10.000 Jahren zuletzt aus. Auf dem Gipfel gab im 3./4. Jahrhundert eine römische Befestigung. Jetzt wird von hier gefunkt. 

Wenn es wieder abwärts geht und in die offene Landschaft, naht Köttelbach und wir queren den Trierbach, der am Hochkelberg entspringt. Durch die Feldflur wandern wir nach Mosbruch, das wir nach ca. 8,2km gesamt erreichen. Die kleine katholische Filialkirche (1857) ist St. Blasius geweiht.

Der Mosbrucher Weiher ist ein verlandetes Maar, entstanden vor über 9.000 Jahren und ist seit 1980 Naturschutzgebiet. Es gab auch eine Zeit des Torfstichs hier. Der Üßbach entspringt zwischen dem Mosbrucher Weiher und dem Ort Mosbruch. Durch diese schützenswerte Landschaft führen Stege und Wege, an die man sich hält. Durch offene Landschaft und an der Ferienanlage vorbei kommen wir nach Gunderath zurück.

Bildnachweis: Von Vincent van Zeijst [CC BY-SA] via Wikimedia Commons

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