Von Untereschbach durch den Königsforst zum Tütberg und nach Hellenthal


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑242m  ↓242m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Diese Rundwanderung in den östlichen Teil des Königsforsts beginnen wir in Untereschbach, einem Stadtteil von Overath und mit einer eigenen Ausfahrt an die Autobahn A 4 von Köln nach Olpe angebunden.

Vom Parkplatz Am Lüderich wandern wir los und kommen auf den ersten Metern durch den Königsforst zum Buchholzer Hof und kreuzen hier die Brüderstraße. Die Brüderstraße ist ein Abschnitt eines mittelalterlichen Handelswegs, der Flandern mit der Messestadt Leipzig verband.

Es geht nun ein Stück nach Norden und dann wieder hinab auf den Tütbergweg. Der bringt uns sicher zum Tütberg (212m), dem höchsten Gipfel im Königsforst. Der Tütberg liegt im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach. An seinem Nordhang entspringen die Bächlein, die sich später zum Flehbach vereinigen.

Vorbei an der Tütberg-Schutzhütte wandern wir ins Wahlbachtal und folgen diesem zur Landstraße L 288, der wir kurz nach links folgen und sie dann am nächsten Waldweg wieder nach rechts verlassen. Wir kreuzen wenig später das Tal des Kleinen Wahlbachs und noch ein Stück weiter das Giesbachtal.

Dann kommen wir auf den Brück-Forsbacher-Weg und biegen links ein. Man kommt zu einem Wanderparkplatz direkt an der L 288, den man als alternativen Startpunkt nutzen kann. Durch den südlichen Teil des Königsforsts wandern wir ins kleine Lehmbachtal und weiter bis nach Hellental.

Der zu Rösrath zählende Weiler besteht nur aus ein paar Häusern, wovon eines das Burghaus Hellenthal ist. Das Burghaus Hellenthal wurde erstmals im späten 13. Jahrhundert erwähnt. Der Sage nach soll sich der Ritter von Hellenthal dem Kaiser Barbarossa bei einem Kreuzzug angeschlossen haben. Das heutige Gebäude stammt aus dem 15. und 16. Jahrhundert und ist in Privatbesitz.

Direkt benachbart zum Burghaus fällt die kleine Hellenthal-Kapelle ins Auge. Sie wurde 1693 erbaut. Im LVR-Freilichtmuseum Lindlar befindet sich ein maßstabsgerechter Nachbau der Hellenthal-Kapelle. Wir kommen nun ins Sülztal und begleiten die Sülz aufwärts zurück nach Untereschbach.

Bildnachweis: Von CEphoto, Uwe Aranas [CC BY-SA 3.0 ], via Wikimedia Commons

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