Riedenburg an der Altmühl und im Naturpark Altmühltal hat einige historische und natürliche Sehenswürdigkeiten zu bieten. Da wären die Rosenburg mit Falkenhof, die Burgruine Tachenstein, das Meeresmuseum Ozania, das Kristallmuseum, wo wir starten, natürlich die Altmühl, der Stadtweiher mit Schmabachwasserfall und Seebühne und einige Felsen, an denen wir vorbeikommen werden. Zudem erkunden wir die Klamm und das Naturschutzgebiet Klamm und Kastlhäng mit den Klammhöhlen und der Klamm-Aussicht. Der Altmühltal-Panoramaweg führt übrigens auch durch die Schlucht. Es wird sehr abwechslungsreich!
Riedenburg besteht aus 44 Gemeindeteilen beiderseits der Altmühl und es wird auch schon mal als „Perle des Altmühltals“ oder „Burgennest“ bezeichnet. Das Mittelalterflair der Stadt, die Kulisse aus Altmühltal und den Jurafelsformationen, Laubwäldern und Heidelandschaft unterstreichen das. Beim Kristallmuseum (Eintritt), das einige außergewöhnliche Stücke zeigt, geht’s los und wir wandern mit Anstieg: Bergkristallstraße, Bahnhofstraße, zwischen den Häusern durch, Unterer Postkellerweg, Postkellerweg und von dem nach rechts in den Wald zu den Abstechermöglichkeiten Dichterfelsen und Kreuzfelsen nahe der kleinen Lintlhofkapelle.
Nach rund 1km, wir haben etwa 480m, entspannen wir uns ein wenig am Waldrand mit Feldflur und wandern etwas abwärts, vor dem nächsten Aufwärts. Das erwartet uns bereits im Naturschutzgebiet Klamm und Kastlhäng. Das Gebiet misst rund 250ha und es stehen die steilen, waldreichen Hänge mit ihren Kalksteinfelsen, Buchen- und Schluchtenwäldern und den historischen Höhlen unter Schutz. An der Lohspitze (500m) erreichen wir den höchsten Punkt der Runde. Wir schlagen einen Waldbogen abwärts und kommen ins Gebiet der Kastlhänghöhlen, die bereits Steinzeitjäger nutzen, und Klammaussicht sowie der Fundstelle einer vorgeschichtlichen Wallanlage. Hier gehen wir auch über Stufen im Wald und Fels – man muss schon gucken, wo man hintritt. Bei der erhabenen Aussicht schaut man rüber nach Prunn und zur Burg Prunn (um 1200).
Wenn wir diesen spannenden Bereich mit den Felsenhöhlen verlassen, sind es noch rund 4km bis zum Ausgangsort und die verbringen wir mit Mischwald und der Altmühl zu unserer rechten Seite. Jetzt möchten wir uns noch die Burgen mit Ursprung im 12. Jahrhundert anschauen. Am meisten zu sehen gibt es bei der Rosenburg mit Falkenhof.
Bildnachweis: Von Derzno [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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