Von Recklinghausen durchs Weiße Venn nach Reken (Hauptwanderweg X6)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 37 km
Gehzeit o. Pause: 8 Std. 27 Min.
Höhenmeter ca. ↑491m  ↓498m
Hauptwanderweg X6 von Recklinghausen nach Reken

Einer der vom SGV-Bezirk Emscher-Lippe ausgeschilderten Hauptwanderwege führt von Recklinghausen im Ruhrgebiet nach Reken im Münsterland. Markiert ist der Hauptwanderweg mit dem Andreaskreuz und an Wegkreuzungen zusätzlich mit der Ziffer 6.

Wir beginnen die Wandertour am Hauptbahnhof in Recklinghausen, wo die S-Bahn-Linie S 2 von Dortmund über Castrop-Brauxel und Herne nach Recklinghausen verkehrt und einige überregionale Intercitys u.a. mit Anbindung nach Düsseldorf, Köln und Koblenz sowie nach Münster, Osnabrück und Essen.

Vorbei an der Kunsthalle Recklinghausen geht es zur Springstraße, der man nach rechts folgt und dann zum Stadtgarten Recklinghausen kommt. Hier steht das Ruhrfestspielhaus, das 1960-65 erbaut wurde und seitdem Hauptaustragungsort der jährlichen Ruhrfestspiele ist.

Nun geht es aus Recklinghausen hinaus und weiter Richtung Marl. Durch das Waldgebiet Die Burg kommt man nach Sinsen und wandert dann am Westrand der Haard weiter nordwärts bis nach Hamm-Bossendorf, wo mit der Katharinenkapelle eines der ältesten Gebäude Westfalens steht. Bei Hamm-Bossendorf passieren wir den Wesel-Datteln-Kanal und direkt dahinter die Lippe.

Der X6 führt durch Haltern am See zur Autobahn A 43. Auf Höhe des Wanderparkplatzes Sundern passieren wir die Autobahn und wandern entlang der Hohen Mark zum Freizeitpark Ketteler Hof und entlang des Naturschutzgebiets Weißes Venn-Geisheide.

Das Weiße Venn war ursprünglich eines der größten zusammenhängenden Moorgebiete im Münsterland. Heute besteht das Gebiet aus überwiegend landwirtschaftlich geprägten Arealen mit Äckern, Weiden, Hecken, Baumreihen und Einzelhöfen. Im südwestlichen Teil grenzt das Weiße Venn an Zwergstrauchheiden der Geisheide, in denen sich hauptsächlich Glocken-Heiden und Besenheiden finden.

Nun leitet der X6 weiter Richtung Heubachtal, wo weiträumig das Naturschutzgebiet Heubachwiesen ausgewiesen ist. Dann erreichen wir den Rekener Ortsteil Maria Veen. Hier steht das ehemalige Trappistenkloster Maria Veen mit der schmucken Klosterkirche St. Marien. Der Hauptwanderweg X6 endet am Bahnhof Maria Veen, der an der Bahnstrecke von Duisburg über Oberhausen, Bottrop und Rheine nach Quakenbrück liegt.

Bildnachweis: Von Arnoldius [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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