Von Gladbeck nach Hünxe (Hauptwanderweg X19)


Erstellt von: SGV
Streckenlänge: 23 km
Gehzeit o. Pause: 5 Std. 0 Min.
Höhenmeter ca. ↑191m  ↓221m
Hauptwanderweg X19 von Gladbeck nach Hünxe

Der Hauptwanderweg X19 im Bezirk Emscher-Lippe des Sauerländischen Gebirgsverein (SGV) führt von Gladbeck nach Hünxe. Wir kommen dabei auch durch das schöne Naturschutzgebiet Gartroper Mühlenbach.

Wir beginnen die Wanderroute am Bahnhof Gladbeck-Zweckel. Hier fahren jeweils im Stundentakt der Borkener (RE 14 von Borken über Bottrop nach Essen), die Emschertal-Bahn (von Dorsten über Gelsenkirchen nach Dortmund) und der Dorstener (von Oberhausen nach Dorsten).

Es geht nach links in die Haydnstraße und dann nach rechts in die Söllerstraße. Wir kreuzen die Frentroper Straße, kommen durch ein kleines Waldstück in die Siedlung Uechtmannstraße und dann weiter – jetzt schon auf dem Stadtgebiet von Bottrop – zur Autobahn A 31.

Wenn die Autobahn hinter uns liegt, spazieren wir auf die katholische St. Johannes Kirche zu, die mir ihrem grün-oxidierten Kupferdach weithin sichtbar ist. Hinter Kirchhellen passieren wir die Landstraße L 621 und kommen durch die Kirchheller Heide zum Gatroper Mühlenbach.

Das Gatroper Mühlenbachtal, weitläufig als Naturschutzgebiet ausgewiesen, zeigt einen ausgedehnten alten Buchenbestand, eingestreut einige Eichen und Kiefern. Das gut erhaltene Heidemoor ist in großen Teilen staunass.

Wir kreuzen auf dem weiteren Weg weitere Naturschutzgebiete. Eines heißt Naturschutzgebiet Bachtäler südöstlich von Hünxe, das andere Naturschutzgebiet Hünxer Bachtal. Dann erreichen wir Hünxe, eine Gemeinde, die zur Euregio Rhein-Waal gehört. Die Euregio Rhein-Waal ist ein deutsch-niederländischer Zweckverband, der von den Flüssen Rhein, Waal und Maas gerahmt wird und in dem rund 3,7 Millionen Menschen leben.

Wir kommen über die Minnekenstege hinein nach Hünxe, kommen vorbei am Rathaus und dann zur Dorfkirche Hünxe, wo der Hauptwanderweg X19 endet. Die evangelische Dorfkirche ist das älteste erhaltene Gebäude von Hünxe. Die ursprünglich romanische Kirche wurde im 14. Jahrhundert zu einer dreischiffigen gotischen Säulenbasilika ausgebaut. Im Kircheninneren steht ein kunstvoll gearbeitetes barockes Denkmal, das an Baron Albrecht Georg von Hüchtenbruck (1635-1716) erinnert.

Bildnachweis: Von Michielverbeek [CC BY-SA 3.0] via Wikimedia Commons

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