Im Städtedreieck zwischen Solingen, Remscheid und Wuppertal erstreckt sich der Wald Burgholz rund um den Burggrafenberg. An den lehnt sich im Süden diese Runde von Kohlfurth ausgehend, durch das Kaltenbachtal hinauf über Cronenberg (Stadtteil von Wuppertal) und durch den Wald zurück. Dabei erleben wir Ortsgeschichten mit Bergischer Museumsbahn und Kaltenbacher Museumskotten.
Ausgangsort ist an der Wupper, nahe der Kohlfurther Brücke, der Parkplatz gegenüber dem bekannten Café Hubraum, wo sich im Sommer oft Biker treffen. Die Brücke ist eine Fachwerkstahlkonstruktion aus dem Jahr 1894, die 2010 umfassend saniert wurde. Nahebei ist der Verein Bergische Museumsbahnen e. V., der hier das Bergische Straßenbahnmuseum betreibt und einen meterspurigen Abschnitt erwarb – zwischen Kohlfurth und Cronenberg, derzeit mit Endstation in Greuel. Es findet musealer Fahrbetrieb an bestimmten Tagen statt.
Wir treffen die Gleise auf unserer Wanderung ins Landschaftsschutzgebiet Kaltenbachtal und Kohlfurth. Wenn sich die Runde öffnet, halten wir uns geradeaus und streifen das ehemalige Freibad und wandern entlang des Kaltenbachs zum einstigen Kaltenbacher Hammer. Dort finden wir den Manuelskotten am Staubauwerk. Einst gab es 6 Wasserkraftanlagen am Kaltenbach, die den Familiennamen der Betreiber erhielten.
Der Manuelskotten geht auf das Jahr 1755 zurück und ist ein Industriedenkmal. Mit der Wasserkraft wurden Schleifsteine angetrieben. Nach einem Brand wurde 1901 das Gebäude wieder aufgebaut. Heute kann man die Geschichte der Antriebstechnik betrachten, mit Wasserrad, Dampfmaschine und einer Ausstellung zur Nassschleiferei.
Wir kommen zum Friedrichshammer an der Schmalspurbahn und wandern zum Naturfreundehaus am Hülsberg bei Greuel, wo im Moment Endstation der Bahn ist, was sich ändern soll, mit dem Stück nach Möschenborn, das wiederbelebt wird. Da kommen wir als Nächstes hin und folgen der Berghauser Straße nach Cronenberg. In dessen Mitte sehen wir die bergischen geschieferten Häuserzeilen, Fachwerkhäuser dazwischen mit den grünen Schlagläden. Nach links schauend sehen wir den Turm der reformierten Kirche mit Zwiebelturm. Wir nehmen die Hütter Straße gen Norden, haben beim kleinen Park beim Ehrenmal etwa den höchsten Punkt der Runde.
Die Hütter Buschstraße geleitet uns aus dem Stadtteil raus in den Wald und abwärts an den Burgholzbach im Staatsforst Burgholz, der zum Naturschutzgebiet wurde. Im Wald fließen noch weitere Bäche, deren Wasser alle in der Wupper landen. Wir mäandern durch den Hainsimsen-Buchenwald, eingestreut mit Eichen und Birken, Fichten und Lärchen. Zielrichtung: Süden und Kohlfurth. Kurz vor Rundenende kommen wir zum Adelenblick auf dem Wahlertskopf, von Vegetation umstellt. Aber im Herbst hat man Aussicht. Eine Infotafel berichtet über diesen Ort.
Bildnachweis: Von DiAuras [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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