Von der Eschbachtalsperre ins Töckelhausener Bachtal


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Nützliches und Informationen zur Tour
Länge: 6.77km
Gehzeit: 01:47h
Anspruch: mittel
Wegzustand: gut
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Höhenprofil und GPX-Details

Die erste Trinkwassertalsperre Deutschlands wurde 1889-1891 bei Remscheid gebaut. Der Bauingenieur Otto Intze hatte sie geplant. Auf ihn geht das Intze-Prinzip im Talsperrenbau zurück. Eine Pionierleistung. Die Eschbachtalsperre staut den rund 12km langen Eschbach, der in die Wupper mündet. Auf dieser Wanderung umrunden wir die Talsperre und lernen zudem das Naturschutzgebiet Töckelhausener Bachtal im Bergischen Land kennen.

Los geht’s nahe der A1 und der Abfahrt Remscheid Ost. Hier starten wir westlich der Autobahn beim Parkplatz Mebusmühle. Mebusmühle ist ein Wohnplatz an der einstigen Mühle am Eschbach zwischen Remscheid nördlich und Wermelskirchen südlich. Mebusmühle erscheint erstmals 1709 urkundlich. Heute ist dort wieder eine Gastronomie mit Eventlokation.

Wir wandern um den hier leicht angestauten Eschbach und unterqueren die A1 zur Staumauer der Eschbachtalsperre. Die wurde 1991-1994 saniert. Die Eschbachtalsperre ist per 15km langer Rohrleitung mit der höher gelegenen Neyetalsperre verbunden. Im Uhrzeigersinn wandern wir entlang dem Nordufer des Bauwerks und sind auf dem Wolffsweg, einem Waldlehrpfad unter dem Titel: Mission Zukunftswald. Der Remscheider Stadtforst erläutert anhand von 16 Stationen (QR-Code-Scannen), wie sie einen klimaresistenteren Mischwald kultivieren will.

Wir kommen an der kleinen Einbiegung zum Steinernen Kreuz vorbei. Beim Sühnekreuz ist auch die Jakobsmuschel. Anschließend tippen wir kurz das Schutzgebiet Erlenbruchwald Beek am Grenzwall und Stöcker Bach an. Alsbald sind wir im Töckelhausener Bachtal in Richtung Bergisch Born ansteigend unterwegs. Das Gebiet zeigt sich als überwiegend naturnahes Bachtal mit diversen Untergründen und Bewuchs. Es finden sich teils brachgefallene Feuchtwiesen, Auwaldreste mit Hainbuchen, Röhrichte an Laichgewässern für Amphibien. Hier quakt der Grasfrosch. Ziel der Unterschutzstellung ist der Erhalt dieses Biotopkomplexes.

Am höchsten Punkt der Runde, etwa zur Halbzeit, wandern wir im spitzen Winkel in nordwestlicher Richtung durch das Schutzgebiet und südlich der Eschbachtalsperre durch den Mischwald zurück zur Staumauer. Linkerhand ist die Autobahnraststätte Remscheid Ost. Wir unterqueren die A1 und kommen jetzt auf der anderen Seite des kleinen Sees des Eschbachs zur Mebusmühle.

Bildnachweis: Von DiAuras [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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