Von Betzenstein zur Burgruine Stierberg und zur Ruine Wildenfels (Fränkische Schweiz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑189m  ↓156m
Gelbe Raute Von Betzenstein zur Burgruine Stierberg und zur Ruine Wildenfels

Von Frankens kleinster Stadt geht es auf dieser Streckenwanderung zu zwei Burgen und deren Geschichte, die einschlägig geprägt wurde vom Markgraf von Brandenburg-Bayreuth. Albrecht Alcibiades zog metzelnd im 16. Jahrhundert durch Franken, wobei er die Burgen von Betzenstein, Stierberg, Wildenfels und Strahlenfels zerstören ließ. Man folge wandernd der „Gelben Raute“.

Start der Wanderung ist an der evangelischen Stadtpfarrkirche in Betzenstein. Der Burgenort hat einige Baudenkmäler im Bestand, darunter hübsche Fachwerkhäuser aus der Zeit um 1800. Die Burg Betzenstein auf dem 512m hohen Schlossberg geht auf das 11. Jahrhundert zurück und wird privat bewohnt. Die Stadtpfarrkirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts beim Marktplatz ist umrahmt von historischen Bauten. Einige davon sieht man, wenn man den Ort über die Hauptstraße verlässt und südlich in die Bayreuther Straße einbiegt, um sich in westliche Richtung zu begeben. 

Von der Staatsstraße biegt man am Ortsrand rechts ab nahe der Straße „Am Wasserstein“. Durch Wald und die Natur sowie den Naturpark Fränkische Schweiz-Veldensteiner Forst gehen wir in Richtung Stierberg. Dort im Gefilde vom Schlossberg sehen wir die Burgruine Stierberg wobei die ruinöse Oberburg zugänglich ist und große Teile der Unterburg in Privatbesitz sind. Die einstige Höhenburg stammt aus der Zeit um 1200. Zu sehen sind Mauerreste, eine Zisterne, Turmreste und die Unterburg hat ein Vogteihaus sowie Burghöhlen.

Die Wanderung führt nun weiter in südliche Richtung und man kommt zur Burgruine Wildenfels auf einem 586m hohen Gipfel im Wildenfelser Wald aus der Zeit um 1300. Zu sehen sind Reste einer Palaswand und anderes Mauerwerk sowie eine Burgfelsenhöhle, die vermutlich auch in der Vergangenheit als Keller diente. Die Wanderstrecke endet hier, nördlich des 50-Seelen-Örtchens Wildenfels, das zu Simmelsdorf zählt.

Bildnachweis: Von Sven-121 [CC0], via Wikimedia Commons

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