Vom Thielenbruch durch Schluchter Heide und Gierather Wald


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Stunde 30 Min.
Höchster Punkt: 98 m
Tiefster Punkt: 60 m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Thielenbruch ist nicht nur ein zu Dellbrück zählender Ortsteil von Köln, sondern auch ein Teil der Bergischen Heideterrasse, die sich früher zwischen Rheintal und den Bergischen Hochflächen erstreckte, heute aber großenteils zugebaut ist.

Wir wollen heute den Süden des Thielenbruchs und die sich im Stadtgebiet von Bergisch Gladbach anschließenden Gebiete Schluchter Heide und Gierather Wald erkunden. Dazu fahren wir an den Parkplatz Thielenbrucher Allee in direkter Nachbarschaft des Straßenbahnmuseums Köln-Thielenbruch.

Vom Parkplatz aus wandern wir direkt hinein in den Wald und ins Kemperbachtal. Den Kemperbach passieren wir gleich mehrmals, bis wir die Schlodderteichs Wiese erreichen und das Gewerbegebiet Kradepohl erreichen. Hier huschen wir auf der Straße Am Dännekamp schnell durch und überqueren dabei auch das Strundetal.

Auf der anderen Seite des Gewerbegebiets erreichen wir die Schluchter Heide. Dieses zwischen Köln und Bergisch Gladbach liegende Gebiet ist größtenteils bewaldet. Ein Teil davon ist als Naturschutzgebiet Gierather Wald ausgewiesen, um die typischen Laubwaldgebiete, die von naturnahen Bächen durchflossen werden und größere torf-moosreiche Feuchtbereiche sowie Birken- und Erlenbrüche dauerhaft zu sichern.

Im 19. Jahrhundert wurde im Gierather Wald Eisenerz im Tagebau gewonnen. Von der Grube Habsburg kann man noch heute die Pingen in der Mitte des Waldes sehen. Wir wandern durch den Gierather Wald vor bis zum Gronauer Friedhof, halten uns südwärts, kreuzen das Hasselsbachtal, kommen an den Rand von Refrath und wandern schließlich wieder nach Gierath.

Hier treffen wir auf die Gierather Mühle, die urkundlich erstmals im 14. Jahrhundert Erwähnung fand. Heute dient die Gierather Mühle als Wohnhaus. Von Gierath aus wandern wir wieder zurück durch den Thielenbruch zu unserem Startpunkt.

Bildnachweis: Von Rick Hoppmann [CC0], via Wikimedia Commons

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