Vom Nationalparkhaus in Ilsenburg durchs Ilsetal zur Plessenburg (Harz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 39 Min.
Höhenmeter ca. ↑547m  ↓547m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Etwa in der Mitte zwischen Bad Harzburg und Wernigerode schmiegt sich diese Wanderrunde durch das wald- und aussichtsreiche Ilsetal zur Plessenburg. Wir begleiten die wildromantische Ilse, kommen an einigen schroffen Felsen vorbei, erleben die Ilsefälle, begegnen auch dem Dichter Heinrich Heine, haben Brockenblick und können über den Artenreichtum an diesem nördlichen Tor zum Nationalpark Harz staunen.

Wir folgen der Empfehlung und gehen gegen den Uhrzeiger und entlang des Heinrich-Heine-Wegs. Start ist das Nationalparkhaus Ilsetal in der Straße Ilsetal 5 in Ilseburg, wo man sich in einer Ausstellung über den Nationalpark Harz schlau machen kann. Schräg gegenüber ist ein großer Wanderparkplatz.

Zwischen der rund 43km langen Ilse und der Straße Ilsetal, der wir gen Süden folgen werden, verläuft der Mühlbach, der den Mühlteich und den Nagelhüttenteich bildet. Links von uns ist ein Kletterwald und es finden sich Ferienunterkünfte. Bei der Prinzess-Ilse-Quelle überqueren wir die Ilse, die bei Börßum der Oker zufließt. Beim Waldhotel verlassen wir die Straße und gehen durch den Wald und das Vogelschutzgebiet Hochharz.

Wir kommen zum Fuß des Ilsesteins, der sich in Sichtweite rund 160m hoch über dem Talgrund emporhebt. Darin soll die Fee namens Ilse zuhause sein. Dort, wo dem Förster Zanthier ein Denkmal gesetzt wurde, ist eine Schutzhütte und wir gehen erneut über die Ilse, mit der wir im Laufe der Wanderung noch öfter auf Tuchfühlung sind.

Auch am Heinrich-Heine-Gedenkstein kommen wir vorbei. Wunderschön sind die Passagen mit den Ilsefällen und den Kaskaden. Man sieht Moose, flechtenbewachsene Felsen, vielleicht sogar mal einen Feuersalamander oder eine Bachforelle. An der Bremer Hütte kann man zum Brocken schauen. Rundherum sind Ergebnisse des Borkenkäfers sichtbar und wie sich die Natur zwischen dem Totholz ein neues Refugium schafft.

Unser Wanderweg führt um den Gebbertsberg (571m) und der Laubwald weicht Fichtenbestand. Der Nationalpark Harz arbeitet daran, die Bestände an Buche und Bergahorn zu vergrößern. Rechts von uns sehen wir den Dreisage Blocksberg (622m). Wir steuern die Plessenburg an, wo man sich stärken kann. Die Plessenburg geht auf ein Jagd- und ein Forsthaus aus dem 18. und 19. Jahrhundert zurück und ist ein beliebtes Ausflugsziel im Harz.

Nächstes Ziel ist die Paternosterklippe auf 522m mit einer schönen Aussicht über das Ilsetal und zum Brocken (1.141m). Dann geht es zum Ilsestein (473m), dem wir nun näher kommen können. Im 10. Jahrhundert war hier kurz eine Trutzburg.

Wir gehen weiter in nördliche Richtung und kommen nach rund 2km nach Ilsenburg hinein, wo sich eine Besichtigung anbietet mit Schloss Ilsenburg (19. Jh.), Kloster Ilsenburg (11./12. Jh.), Park, Teichen, Kirchen. Wenn wir keine Stadtbesichtigung machen, halten wir uns nach der Ilseüberquerung links und kommen in die Straße Ilsetal und zum Nationalparkhaus Ilsetal.

Bildnachweis: Von Hejkal [CC BY-SA 2.0 de], via Wikimedia Commons

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