Vom Königssee hinauf zur Mitterkaseralm am Jenner


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 40 Min.
Höhenmeter ca. ↑902m  ↓307m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir unternehmen die Streckenwanderung zwischen Königssee und der Mitterkaseralm, die in der Erweiterung auch Klaus Maxei genannt wird, trotz, dass wir eine Strecke nicht mit der Jennerbahn fahren können, weil die bis Mai 2018 erneuert wird. Klaus Maxei hieß der erste Wirt da droben, der der Alm seinen Stempel aufgedrückt hat und jetzt ist sein Enkel, der „Klaus Sepperl“, mit Familie am Wirbeln. Der Jenner ist ein 1.874m hoher Berg, von dem aus man einen Blick auf den Watzmann hat und in den 1.200m tiefer gelegenen Königssee. Wir überbrücken stetig ansteigend in den nächsten Stunden um die 900 Höhenmeter.

Vom großen Parkplatz nördlich am Königssee gehen wir erstmal zur Jennerbahn-Talstation. Wir gehen in westliche Richtung zum Hochbahnweg. Der führt uns dann gen Süden und durch den schattigen Nadelwald zum Königsbach, unterhalb der Büchsenalm entlang zur Königsbachalm. Hier treffen wir auch Wanderer, die dem Königsweg am Jenner folgen und die uns entgegen kommen. Wenn wir den Königsbach erneut queren, sind wir auf deren Pfad. Der Königsweg führt uns über Lichtungen mit Murmeltierhöhlen und Wiesen mit Alpenvegetation zur Wasserfallalm. Dort verlassen wir den Königsweg und biegen rechts ab. 

Der Weg steigt an und führt uns oberhalb der Jennerwiesen durch einen Hohlweg zur Mitterkaseralm wo auch der Weidbach unterwegs ist. Übrigens wurde bereits 1953 das Skigebiet am Jenner ausgebaut und es heißt, es sei das alpinste in der Region. Ein Gespräch in der Almhütte dreht sich um den hier einmal jährlich stattfindenden Jennerstier und wir lassen uns ins Bild setzen. 

Der Jennerstier ist ein Rennen für Skibergsteigerinnen und Skibergsteiger. Da wird mit den Bretterln unter den Füßen oder auf dem Rücken, je nach Gelände, den Berg hochgejagt und per Abfahrt wieder runter. Bei einem Rennen sind mehrfach Aufstiege, Abfahrten und Tragepassagen zu bewältigen. Es gibt verschiedene Disziplinen. Über den in 2017 Erstplatzierten, Anton Palzer aus Ramsau, heißt es, er sei schneller den Berg rauf gerannt, als der Lift fährt. Wir gehen nach der Stärkung und um das Wissen um eine Wintersportart reicher wieder den gleichen Weg runter.

Wenn die Jennerbahn in Betrieb ist kann man den Abstieg natürlich auch bequem per Gondelbahn erledigen.

Bildnachweis: Von Frühstücksdrache - Eigenes Werk, [CC BY-SA 3.0], Link

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