Vom Königshütter Wasserfall zum Trudenstein und zur Mandelholztalsperre


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 15 Min.
Höhenmeter ca. ↑468m  ↓468m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Wanderung durch den Naturpark Harz und durch einen Teil vom Nationalpark Harz im Schatten des Brockens (1.141m) liefert die örtliche Naturlandschaft in einer wunderbar abwechslungsreichen Halbtagestour mit vielen Aussichtspunkten, wobei wir über gut 5km durch die Gefilde des Nationalparks streifen, dabei auf dem Glashüttenweg zwischen Trudenstein und Erdbeerkopf bei 770m den Höchsten Punkt haben.

Gleich mehrfach fantastischen Aussichten haben zu Beginn bei Rothehütte und kurz vor Schluss kommen wir an der Mandelholztalsperre vorbei. Ein weiteres Highlight ist Drei Annen Hohne selbst, wo die Harzer Schmalspurbahn langdampft.

Die Tour führt uns langsam aber stetig auf die Höhe und beginnt in Rothehütte, einem Ortsteil von Königshütte an der Kalten Bode, auf dem Parkplatz im Teichtal, an der B 27 (Neue Hütte). Östlich erhebt sich der Bocksberg (496m).

Vom Parkplatz geht es gleich zur ersten fotogenen Sehenswürdigkeit, dem Königshütter Wasserfall. Der ist künstlich angelegt und entstand im Zusammenhang mit einem Steinbruch. Das Wasser fällt rund 12m tief, um in die Kalte Bode (17km langer Quellfluss der Bode) einzumünden. Der Wasserfall ist von der Menge her eher mäßig. Im Winter kann er sozusagen zur Momentaufnahme einfrieren.

Wir gehen in Richtung Rabenstein (499m). Auf dem Weg dorthin und auch in der Umgebung sind einige Aussichtspunkte anzusteuern. Drei Annen Hohne erreichen wir nach rund 3,5km und auf einer Höhe von etwa 555m. Drei Annen bezeichnete drei Frauen, die Anna hießen und die waren allesamt verwandt mit Graf Christian Friedrich zu Stolberg-Wernigerode, der Ende 1770 Bergwerksanteile, sogenannte Kuxe, erwarb. Eine Anna war seine Mutter, eine seine Tochter und eine seine Nichte, für die auch ein Kux dabei war.

Nahe dem Bahnhof gibt es den Naturlehrweg Löwenzahn, der innerhalb der Grenzen des Nationalparks Harz liegt. Wir gehen die Eschwegestraße (außerhalb des Nationalparks) und kommen an der Hohnewiese vorbei, auf der eine uralte Eiche, um 1600 gepflanzt, steht, hierher müssten wir einen Abstecher machen. Würden wir der Eschwegestraße weiterfolgen, kämen wir zum Hohnehof, der ein Naturerlebniszentrum ist.

Der Bach rechts von uns ist der Wormsgraben, Wir biegen an der Hohnewiese in südwestliche Richtung, gehen in einem Winkel durch den Wald und kommen nach rund 6km auf den Glashüttenweg und zum Trudenstein auf dem Südhang des Hohenkopfs. Hier kann man sich einen Stempel holen und von der Granitfelsformation einen Harzblick in Richtung der Drei Annen, Schierke, Elend und Stöberhai haben. Südlich vom Trudenstein ist der Steinbruch Knaupsholz wo Knaupsholz-Granit abgebaut wurde, und der war ein wichtiger Werkstoff in der einstigen DDR.

Der Bach in der Nähe ist wieder der Wormsgraben, den wir an der Kreuzung Spinne treffen und wo wir in den Ackerweg einbiegen. Rund um die Spinne sind wir am höchsten Punkt der Runde. Der Ackerweg bringt uns zu einer Aussicht an den Feuersteinwiesen. Nach 9,5km kommen wir an den Mandelhölzer-Fußweg. Rechterhand ist der Campingplatz am Schierker Stern. Jetzt haben wir den Nationalpark verlassen und kommen nach Mandelholz sowie in offene Landschaft.

Last but not Least erleben wir noch Wasserlandschaft mit der Mandelholztalsperre, die als Hochwasserrückhaltebecken die Kalte Bode aufstaut. Durch die Straße Am Kuhbach kommen wir nach Rothehütte und sind bald am Parkplatz im Teichtal.

Bildnachweis: Von Olaf Meister [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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