Von Drei Annen Hohne zum Ottofels und der Leistenklippe


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 12 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 25 Min.
Höhenmeter ca. ↑481m  ↓481m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Wir wandern eine Runde durch den östlichen Nationalpark Harz, mit Start westlich von Elbingerode, wo uns die Brockenstraße zum Rastplatz Drei Annen Hohne geführt hat. Nicht nur uns, sondern auch Wanderer per Brockenbahn und Harzquerbahn, die können hier auch alle aussteigen. Wir biegen in die Eschwegestraße, bleiben erstmal in niederen Lagen, bevor es, gegen den Uhrzeigersinn, in die Klippenwelten des Harzes geht.

Wenn sich die Runde öffnet, am Wormsgraben, halten wir uns rechts, zum Hotel Drei Annen. Wenn wir rund 5km gewandert sind, können wir uns auf einen zu Beginn gemächlichen Anstieg einstellen, nach rund 7km wird es deutlich aufsteigender. Nach Drei Annen sind wir aber erstmal auf dem Bahnparallelweg, kommen auf die Ellenbogen-Chaussee zu einer Bergwachthütte, nördlich sind die Thumkuhlenköpfe (559m) mit ihren Kuppen. Wir kommen über das Braune Wasser und hinauf zur Ottonadel und dem Ottofelsen.

Der Ottofelsen wurde nach Fürst Otto zu Stolberg-Wernigerode benannt. Er war Vizekanzler von Bismarck. Der Granitfelsen misst 36m und ist über Leitern erklimmbar. Der Ottofelsen bietet fantastische Aussichten, zum Brocken und auch zum Schloss Wernigerode, und ist ein recht beliebtes Ziel. Das man da war, lässt sich der belegen, der sich einen Stempel (Nr. 27) für die Harzer Wandernadel genehmigt. Wir haben rund 639m unter uns und rund 6km hinter uns.

Am Karlshaus vorbei geht es zu den Hohensteinklippen, die zum Kraxeln einladen und nach Süden hin einen Ausblick in die Harzlandschaft erlauben. Die Eschwegestraße markiert auf dem folgenden Abschnitt auch die Grenze des Nationalparks Harz. Wenn rechts der Beerensteig auftaucht, wählen wir den und wandern durch die Klippenlandschaft.

Die Leistenklippe (901m) kann man über Leitern erklimmen. Oben lockt die Aussicht und die 15. Stempelstelle der Wandernadel. Über den Hohnekopf kommen wir zum Trudenstein am Glashüttenweg. Der Felsen mit beeindruckenden Ausblicken auf Teile des Ost- und Südharzes soll einer Hexe oder Zauberin ähneln, einer Trute, wie man hier sagt. Der Glashüttenweg, gen Osten gewandert, bringt uns über den Wormsgraben, zur Hohnewiese und auf die Eschwegestraße zurück, die bei Drei Annen Hohne auskommt.

Bildnachweis: Von FrankBothe [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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