Durchs Tal der Kalten Bode: Rundtour ab der Mandelholztalsperre


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 9 Min.
Höhenmeter ca. ↑282m  ↓282m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Aus warm und kalt wird Bode, aus Sorge und Elend ein König. Das könnte vielleicht eine Textkürzungssoftware draus machen, aus dem Zusammenfluss aus Kalter Bode bei Elend mit Warmer Bode, die durch Sorge fließt. Beide ehelichen sich zur Bode und das bei Königshütte im Harz. Unser wohlklingender Start der Runde ist in Mandelholz an der Mandelholztalsperre.

Wir parken an der Bundesstraße B 27 und Mandelholz besteht quasi nur aus dem Hotel Mandelholz, geläufig unter dem Namen „Grüne Tanne“. Restaurant und Café ist auch dabei. Dann treffen wir auf die Wormke, die der Kalten Bode zufließt.

Wir gehen zur Mandelholztalsperre, die weniger romantisch „Hochwasserschutzbecken Kalten Bode“ bezeichnet wird. Nicht das Hochwasser soll geschützt werden, sondern die Umgebung vor dem Wasser der Kalten Bode, wenn sie anschwillt. Meistens klappt das. Die letzte Überschwemmung erlebte man hier 1994.

Über die Dammkrone führt der Rundweg zu einem Aussichtspunkt mit Schutzhütte. Wald, Wald, Wald sehen wir auf dem weiteren Weg, der uns über den Totemann bringt, abwärts an den Spielbach. Wir wandern durch das Spielbachtal mit Wiesen. Die Ramsen Höhe (549m) liegt linkerhand unseres Wegs und das Waldareal, welches wir durchwandern heißt Kollie/Goldhai.

Nach fast 10km haben wir Elend vor uns, das sich diese Runde ausspart. Man kann aber einen Abstecher wagen. Elend hat einen Bahnhof, ein Waldbad, eine kleine Holzkirche und etwas weiter außerhalb, in nordwestlicher Richtung eine Ruine Elendsburg. Nördlich ist auch das Naturschutzgebiet Elendstal von knapp 74ha. Geschützt sind unter anderem die sehr hoch im Harz gelegenen Buchenbestände. Es gibt artenreiche Bergahorn-Schluchtenwälder und das wieder hier angesiedelte Auerhuhn pickt sich durchs Gelände. Wir bleiben an der Kalten Bode, nehmen den Boderandweg und kommen zurück nach Mandelholz.

Bildnachweis: Von Andreas Tille [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons

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