Rundwanderung zu den Schnarcherklippen bei Oberharz am Brocken (Harz)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 7 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 55 Min.
Höhenmeter ca. ↑233m  ↓233m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Im Naturpark Harz liegt diese aussichtsreiche Wanderung zu interessanten Orten, welche bereits von der Namensgebung her neugierig machen. Dort wo Sorge und Elend nah beieinander liegen, fügt sich die Stadt Oberharz am Brocken zusammen.

Elend ist ein Ortsteil von Oberharz am Brocken und hier startet unsere Runde zu den Schnarcherklippen. Die heißen so, weil sie es können: schnarchen. Wenn der Südostwind in die Granittürme bläst, geben sie ein sonores Geräusch von sich.

Wir beginnen die Runde in der Ortsmitte (490m) von Elend, einem knapp 430 Seelen zählendem Ort. Unser Weg führt uns zur märchenhaften Holzkirche auf der Kirchwiese, mit den zwei alten Eichen. Das Kirchlein, 6 x 11m, im Stil der Neugotik ist unter der Holzverkleidung aus Fachwerk, hat bunte Fenster und eine handbetriebene Glocke.

Von der Braunlager Straße biegen wir in nordwestliche Richtung in die Alte Braunlager Straße und folgen der Beschilderung „Barenberg“. Am Ortsrand überqueren wir die Gleise der Harzer Schmalspurbahn auf einem Abschnitt der Harzquerbahn. Wir gehen tiefer in den Wald, leicht bergan und oft auf weichen Böden. Rechterhand erstreckt sich das Naturschutzgebiet Elendstal, das von der Kalten Bode durchflossen wird.

Der Anstieg zur Aussichtskanzel Barenberg belohnt mit einem Blick über Elend beispielsweise und wer den Abstecher macht, kann einen Stempel zur Harzer Wandernadel erhalten. Ein Stück weiter haben wir eine nächste Aussicht, nämlich jetzt direkt vom 696m hohen Barenberg aus, wir sehen den Brocken und Schierke, das wir noch erreichen werden.

Nun gehen wir zum Namensgeber der Wanderrunde, zu den Schnarcherklippen. Das sind zwei 28m hohe Türme aus Granit, die auf 671m liegen und bezwingbar sind. Dazu sollte man Trittsicherheit, ein bisschen Kondition und etwas Mut mitbringen, denn an manchen Stellen ist es recht steil und es gibt Spalten zwischen den einzelnen Felsen. Ist man aber mal oben, sieht man den 1.141m hohen Brocken, den Wurmberg (971m) und einige Harzer Baumkronen. In der Schutzhütte unten kann man einen weiteren Stempel einsammeln.

Wir halten uns dann rechts des Wegs und kommen an den Mausklippen vorbei und dann nach Schierke (Einkehrmöglichkeiten). Schierke auf 617m  ist ein Stadtteil von Wernigerode. Wenn wir Schierke erkunden möchten, abseits der Wanderrunde, entdecken wir einen kleinen Kurpark, eine Bergkirche im Stil der Neugotik aus Granit (1881) sowie ein schmuckes Rathaus.

Wir verlassen Schierke über die Alte Wernigeröder Straße, wo die Burg Schierke (Ferienwohnungen) auffällt. Wir folgen der Ausschilderung „Helenenruh“ mit Aussichtsmöglichkeit ins Tal der Kalten Bode und Stempelstelle. Es geht hinunter über die Alte Rodelbahn (Bobbahn) wir passieren zwei Mal die Landstraße zwischen Schierke und Elend und kommen über den Heinrich-Heine-Weg zum Parkplatz am Kreisel nach Elend zurück.

Bildnachweis: Von Kassandro [GFDL], via Wikimedia Commons

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