Vitaltour Bärenroute


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 13 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 28 Min.
Höhenmeter ca. ↑457m  ↓457m
Vitaltour Bärenroute im Kirner Land

An der Bundesstraße B 41 von Kirn nach Idar-Oberstein geht die Straße nach Bärenbach ab und hier liegt der Wanderparkplatz, von dem aus wir die Bärenroute starten. Die Bärenroute ist eine der Vitaltouren, die links und rechts der Nahe als Premiumwanderwege angelegt wurden.

Vom Wanderparkplatz geht es am ehemaligen Steinbruch über einen Waldpfad zur Burgruine Naumburg. Burg Naumburg stammt wohl aus dem 11. Jahrhundert und wurde 1803 von den Franzosen zerstört. Der Turm wurde später wieder aufgemauert und man genießt von ihm einen schönen Blick uns Umland.

Über den alten Zufahrtsweg zur Burg kommt man hinab ins Nahetal. Es geht nun weiter durch Staatsforst Kirn auf eine alte Römerstraße, von der aus sich schöne Fernsichten ergeben. Am südlichsten Punkt der Bärenroute kommt man zu einem Aussichtspunkt, von dem man den Donnersberg (687m) im Pfälzer Bergland sieht.

Später erreicht man auf der Bärenroute Bärenbach und wandert direkt auf die evangelische Kirche zu, die 1821 als Saalbau errichtet wurde. Durch einen Hohlweg wandern wir Richtung Friedhof und gelangen später über Streuobstwiesen zur Schinderhanneshütte.

Die Schinderhanneshütte ist romantisch unter alten Eichen gelegen und dem berüchtigten Räuberhauptmann Schinderhannes gewidmet, der seinerzeit vor seiner kriminellen Laufbahn bei dem Bärenbacher Johann Matthias Nagel eine Lehre als Abdecker machte. Auf dem Höhenkamm angelangt eröffnen sich dem Wanderer herrliche Weitblicke.

Durch die Hangwälder mit ihrem reichhaltigen Krüppeleichenbestand kommt man zum Naturdenkmal Hachenfels mit einem beeindruckenden Nahetal-Blick. Auf einem rustikalen Waldpfad kommt man schließlich wieder zurück zum Wanderparkplatz.


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