Vier-Kapellen-Weg Ahrbrück (Ahr-Eifel)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 6 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 36 Min.
Höhenmeter ca. ↑245m  ↓245m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Ahrbrück liegt direkt beiderseits der Ahr, ist damit zugleich Tor zum Ahrtal (nach Nordosten) und zum Südlichen Ahrgebirge. Eine kleine Rundwanderung führt vom Bahnhof Ahrbrück – der Endhaltestelle der Ahrtalbahn von Remagen über Bad Neuenahr, Ahrweiler und Altenahr – zu vier sehenswerten Kapellen.

Unser Ausgangspunkt, der Bahnhof Ahrbrück, entstand um 1900 im Jugendstil. Das stattliche Bahnhofsgebäude mit offenem Bruchsteinsockel und verputzten Obergeschossen wird dabei durch ein massives Walmdach gut behütet. Von hier leitet unser Weg  zunächst die Ahr abwärts. Wenn die Straße Mühlenauel scharf nach rechts abbiegt, hält man sich links und passiert die Ahr, um die Pützfelder Kapelle anzusteuern.

Die kleine Marien-Wallfahrtskapelle entstand im 17. Jahrhundert am Felshang der Biebelsley. Die katholische Wallfahrtskapelle ist ein barocker Saalbau aus den Jahren 1680-81 und diente einst als Kapelle der im 19. Jahrhundert abgetragenen Burg Pützfeld. Der Innenraum ist von einer fantastischen, einheitlichen, barocken Ausstattung.

Von der Pützfelder Kapelle geht es wieder zurück zur Ahr und hinein ins Südliche Ahrgebirge. Man wandert über Pützfeld in den Ortskern von Ahrbrück. Hier trifft man zunächst auf die evangelische Auferstehungskapelle und dann auf die kleine St. Rochus Kapelle aus dem Jahr 1637, gleich neben einem Spielplatz, so dass die Rochuskapelle ein bisschen so wie ein Gotteshäuschen für Kinder wirkt.

Wie begleiten nun den Kesselinger Bach auf festen Straßen bis zu Einmündung in die Ahr. Oberhalb der Mündung stößt man auf die vierte Kapelle, die Katharinenkapelle. Man kann das kleine aber feine Kapellchen mit seiner Grundfläche von 15 x 5m gar nicht übersehen, denn es steht erhöht am Hang. Die Katharinenkapelle stammt aus dem 16. Jahrhundert. Der Altar mit der Mutter Gottes und der heiligen Katharina datiert sogar auf das 15. Jahrhundert.

Vgwort