Bei Betrachtung der riesigen Fläche, über die sich Berlin erstreckt, ist es nicht verwunderlich, dass sich zwischen den Betonbauten und Platten auch einige natürliche Flächen verstecken. Hier können gestresste Städter dem Trubel und Alltag kurzzeitig entfliehen, während Grünflächen und andere Naturattraktionen zum Durchatmen einladen. Eine ausgeprägte Fitness oder Ausdauer ist dafür nicht nötig, wie die vorliegende Strecke beweist: Mit etwa sechs Kilometern Länge und ohne echte Steigungen bleibt sie entspannt.
Ebenfalls Pausen sollten zum Spaziergang dazugehören, die nach Belieben eingebaut werden dürfen – zum Verlängern eignen sich weitere Abstecher in die anliegenden Areale. Erst einmal möchte die Tour allerdings, dass wir uns am Kurt-Schumacher-Platz einfinden. Die Lage in der Hauptstadt macht die Anreise einfach im öffentlichen Nahverkehr möglich.
Aus der U-Bahn ausgestiegen, kommen die Beine zum Einsatz und folgen, wenn keine große Abenteuerlust besteht, am besten dem GPS in den Süden. Vom Zielpunkt geht’s später gleichsam wieder im ÖPNV zurück. Obwohl die Entspannung bei dem Ausflug im Vordergrund stehen mag, gibt’s ebenso mehrere Anlagen zum Verausgaben im Dickicht. Alle anderen füllen lieber den Rucksack mit Proviant und Ausrüstung für ein ausgedehntes Picknick im Freien. Im Volkspark Rehberge und dem sich anschließenden Wandel im Grünen bieten sich einige Stellen hierzu an.
Die Vegetation wartet unter anderem mit Wiesen und Waldbereichen auf, in denen sich Bäume wie Erlen und Weiden breitmachen. Gewässer wie der Plötzensee und der Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal bringen darüber hinaus mehr Leben ins Getümmel aus Pflanzen. Deren Ufer sind beispielsweise eine lauschige Wahl für eine Rast aus dem Rucksack.
Die tierische Bevölkerung setzt sich neben einer Reihe sonstiger Anlagen aus Wildgehegen zusammen, die Fasane, Mufflons und weitere Vierbeiner umzäunen. Möglicherweise lassen sie sich mit ein wenig Geduld sogar auf Streicheleinheiten ein.
Ehe es heißt, ins richtige Getümmel der Großstadt zurückzukehren, lohnt es sich, keine Eile an den Tag zu legen. Eher empfiehlt es sich, die Zeit im Baumgeflecht möglichst auszunutzen und den Abend nicht weniger gemütlich ausklingen zu lassen. Die nahegelegenen Restaurants im Wedding locken mit unterschiedlichen Gerichten zu diesem Zweck.
Bildnachweis: Von Lukas Beck [CC BY-SA 4.0] via Wikimedia Commons
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