Traumschleife Ölmühlentour bei Morbach im Hunsrücker Hochwald


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 1 Std. 57 Min.
Höhenmeter ca. ↑250m  ↓250m
Traumschleife Ölmühlentour bei Morbach (Hunsrück)

Thema dieser Traumschleife am Saar-Hunsrück-Steig ist die historische Ölmühle im Morbacher Ortsteil Schmausemühle. Nach erfolgreicher Renovierung erstrahlt die Ölmühle heute wieder im alten Glanz.

Die Morbacher Ölmühle wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert gegründet. Das Wasserrad, das die Mühlräder über das hölzerne Mahlwerk antreibt, wurde nach Originalplänen von 1923 rekonstruiert. In der Mühle kann die Produktion von kalt gepresstem Rapsöl anschaulich dargestellt werden. Man kann vom örtlichen Mühlenverein vor Ort produziertes Rapsöl kaufen und auch Führungen vereinbaren.

Wir beginnen die Wanderung direkt an der historischen Ölmühle. Man quert den kleinen Morbach und folgt ein Stück lang einem Wiesental bis zum Wald. Im Wald kreuzen wir den Saar-Hunsrück-Steig und wandern weiter. Es geht stetig bergauf, bis wir auf 691m über Normalnull den höchsten Punkt der Tour erreicht haben.

Wenig später erreichen wir die Sandkaul, ein Aussichtspunkt mit schönem Blick über das Morbacher Land, das im Naturpark Saar-Hunsrück liegt. Der Naturpark Saar-Hunsrück wurde 1980 eingerichtet u.a. um die landschaftliche Eigenart, Schönheit und des für Langzeit- und Kurzurlaub besonderen Erholungswertes des südwestlichen Hunsrücks und des Saartales mit den begleitenden Höhenzügen sicherzustellen.

Jetzt kommen wir in den Ortelsbruch und erreichen den Nixenweiher mit Wassertretbecken. Ein Natur- und Waldlehrpfad informiert über die Bäume und Sträucher des Hunsrücker Hochwalds.

Das Beste aber ist der Weg durchs Moor: Hier kann man auf Holzstegen trockenen Fußes durch ein für die Region typisches Mittelgebirgs-Hangbruch gehen. Im Naturpark Saar-Hunsrück ist der Lehrpfad durchs Moor einzigartig.

Wir kommen weiter zum Abenteuerspielplatz Ortelsbruch und wandern dann zurück zur Ölmühle in Morbach. Morbach ist übrigens die Heimat von Edgar Reitz, dem Regisseur der bekannten Heimat-Trilogie, die dem Hunsrück ein episches Denkmal setzte. In seinem Elternhaus in der Biergasse 5 wurde 2013 das Café Heimat eingerichtet. Hier kann man nicht nur Kaffee trinken, sondern Requisiten, die Originaldrehbücher und Filmsequenzen anschauen.

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