Tour zum Römerkastell und Römerbad bei Würzberg (Odenwald)


Erstellt von: Tom - Wanderatlas Redaktion
Streckenlänge: 14 km
Gehzeit o. Pause: 3 Std. 19 Min.
Höhenmeter ca. ↑238m  ↓238m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Das malerisch gelegene Örtchen Würzberg ist mit 509m der höchstgelegene Stadtteil von Michelstadt, hat rund 900 Einwohner, die sich in gut 11 Vereinen engagieren. Zur Zeit der Römer verlief auf dem Würzberger Höhenzug der Neckar-Odenwald-Limes, an dem zwei Römerkastelle lagen: Kastell Eulbach im Norden, Kastell Würzberg, 2km südlich vom Ort. Das Römerbad, auch auf unserer Route, ist ein wertvolles Zeugnis der Römerkultur im Odenwald.

Würzberg ist ein sogenanntes Hubendorf, die Feldflure haben das typische Streifenmuster eines Waldhufendorfes, wo sich die Felder jeweils in einem Streifen hinter den Höfen an der Straße erstrecken – aha. Los geht’s auf dem sogenannten Hubenweg Würzberg mit Start vom Parkplatz an der Hesselbacher Straße, beim Sportplatz. Es wird eine abwechslungsreiche Auf- und Ab-Runde mit viel Waldrand und Wiesen.

Am Sportplatz vorbei an die Hauptstraße mit Blick auf den Sender Würzberg. Waldrand und Wiesen bringen uns durch den Weiler Mangelsbach und hinab zum Lochbrunnen. Würden wir uns gen Norden richten, kämen wir zum bekannten Eulbacher Park, der als ältester archäologischer Park Deutschlands gilt.

Wir wandern weiter abwärts am Rand der Ackerstreifen des Hubendorfes längs, streifen wir auch Waldrand und kommen durch die Bäume. Wir sind hier auch im Grenzgebiet zu Bayern und wandern mäandernd östlich um Würzberg herum, auch wieder aufwärts.

Im Südzipfel unserer Wanderung sind wir nach 11,5km etwa auf 531m. Jetzt treffen wir auf das Römerbad und die Kaserne der Römer. Wenn man bedenkt, dass zwischen ihrer und unserer Kultur „nur“ rund 2.000 Jahre liegen. Baden gefällt uns immer noch. Entlang von Wachposten am römischen Limes wandern wir über den Roten Buckel (540m), am Jägertor vorbei, sind dort bereits auf der Hesselbacher Straße und alsbald am Ausgangsort zurück.

Bildnachweis: Von Hartmann Linge - Eigenes Werk, CC BY 1.0, Link

Vgwort