Teufelsmauer-Wanderung (Harz)


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 8 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 6 Min.
Höhenmeter ca. ↑261m  ↓261m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Die Teufelsmauer ist ein Naturdenkmal, das man südöstlich von Blankenburgs Mitte via Teufelsmauer-Kammweg und nördlichem Hangweg erkunden kann und um das sich erwartungsgemäß viele Sagen ranken.

In einer dieser Sagen ist die Teufelsmauer das Ergebnis eines Wutausbruchs des Teufels, dem es in einer Nacht nicht gelungen war, eine durchgängige Mauer zwischen Harz und Harzvorland zu ziehen. Der Teufel hatte mit Gott gespielt, um keinen geringeren Einsatz als um die Weltherrschaft.

Nachdem das geklärt ist, können wir uns auf den schmalen Rundweg durch die zauberhafte Landschaft längs der Teufelsmauer zwischen Blankenburg westlich, Cattenstedt südlich und Timmenrode östlich machen. Wir starten am Parkplatz Schnappelberg, gegenüber des Museums Kleines Schloss in Blankenburg. Es geht hinauf in Richtung Heidelberg (332m).

Auf dem Weg dorthin besuchen wir erstmal, Ladies first, die Großmutter und dann den Großvater. Der Großvaterfelsen ist größer und ein beliebter Ausgangsort für zahlreiche Wanderungen, es gibt Gastronomie und schöne Aussichten.

Nach dem Großvater biegen wir auf den Kammweg „Löbbeckestiege“ ein, der uns zum Löbbecke-Felsen bringt und über den Heidelberg

Dann kommen wir zum Teufelssessel und es geht leicht talwärts. Ob der Beelzebub sich hier ausgeruht hat? Die geologische Geschichte der Teufelsmauer ist sozusagen in 85 Mio. Jahren alten Sandstein gemeißelt, als es noch Dinos gab. Der Sandstein geht auf Meeresablagerungen zurück. Die Erde bewegte sich und eine Schichtrippenlandschaft entstand hier.

Wir sind unterdessen am Hamburger Wappen bei Timmenrode angelangt. Die drei Felsnadeln ragen empor, dass der Vergleich mit dem Hansestadtwappen aufkommt. Hier ist auch eine Stempelstelle der Harzer Wandernadel. Die Felsenhöhle in der Nachbarschaft heißt Kuhstall. Einen weiteren tierischen Namen gab man dem Pass, der sich etwa durch die Mitte der Teufelsmauer zieht: Sautrog.

Alsbald sind wir über den nördlichen Hangweg auf der Rücktour. Wir kommen am Fuchsbau, einem Felskeller, vorbei kommen wir zur Gewittergrotte, die sich mächtig emporragt. Aussichten in das Harzvorland und auf die Harzer Berge genießen sich weiterhin auf dem unterhaltsamen Weg zurück nach Blankenburg.

Bildnachweis: Von Angela Huster [CC0] via Wikimedia Commons

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