Teufelsleyweg


Erstellt von: 'Maja'
Streckenlänge: 9 km
Gehzeit o. Pause: 2 Std. 56 Min.
Höhenmeter ca. ↑534m  ↓534m
Wegzeichen

Diese aussichts- und abwechslungsreiche Rundwanderung startet in Hönningen an der mit 104,5 m Spannweite größten Brücke über die Ahr. Auf  einen kleinen Pfad gegenüber der Kirche führt der Weg zunächst steil bergan; dann geht es gemächlich auf einem Fahrweg durch lichten Laub- und Nadelwald.

An einer Bergnase lädt eine Ruhebank ein zur Aussicht auf den ältesten Teil von Hönningen mit Kirche, Ahrbrücke, Hubertuskapelle und der sich durch das enge Tal schlängelnden, silberglänzenden Ahr, umrahmt von steilen Felsen. Serpentinenmäßig windet sich der Weg weiter über Waldwege und Pfade bergauf, bis der auf 495 m ü. NN gelegenen Bergrücken der Teufelsley erreicht ist.

Die Teufelsley (Ley = Fels), größter, zusammenhängender Quarzitfelsen Europas, trohnt  mit eine Länge von 80 m und einer Höhe von 18 m über dem Ahrschiefergebirge. Bereits 1926 wurde der Fels und der umliegende Wald unter Naturschutz gestellt. Auf der beeindruckenden Felsformation, die auch viele Kletterer anzieht, wachsen Algen, Moose Flechten und seltene Arten von Streifenfarne. Der Sage nach wollte der Teufel hier eine Burg errichten. Doch Gott sandte Wolken, Donnergrollen und Blitzhagel, sodass sie in einer infernalischen Feuersbrunst zerbarst. Tatsächlich erscheint es so, dass die schwarzen Spuren am Stein von Feuer herrühren.

Im weiteren Verlauf erreicht der Teufelsleyweg eine Waldlichtung mit Rastgelegenheit und Blick über die Höhenzüge der Eifel. Man sieht den Michelsberg bei Mahlberg, die weit in der Ferne liegenden Windräder bei Nettersheim und die kleinen Ortschaften der ehemaligen Gemeinde Mutscheid.

Ein kleiner Pfad  führt talwärts  zum Aussichtpunkt mit Blick nach Ahrbrück und der gelb leuchtenden Katharinenkapelle. Zuerst eben, danach durch einen Hohlweg abwärts, über Wald- und Wiesenpfade geht es hinunter ins Dorf, über einen Fußpfad in die Dorfmitte mit dem alten Schulhaus (heute Gemeindehaus) und dem Dorfbrunnen. Vorbei an der Kirche St. Kunibert mit seinen herrlichen Fresken auf Säulen und Seitenpfeilern, endet die Rundwanderung wieder an der Ahrbrücke.

Vermutlich infolge Forstarbeiten ist die Beschilderung lückenhaft (Stand März 2019)!

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