Teufelsley-Runde: Waldreiche Tour am Übergang vom Ahrtal zur Hocheifel


Erstellt von: tomtom
Streckenlänge: 17 km
Gehzeit o. Pause: 4 Std. 38 Min.
Höhenmeter ca. ↑615m  ↓615m
Kein Wegzeichen hinterlegt

Dümpelfeld liegt da, wo Ahr-Eifel und Hocheifel ineinander übergehen und hier bei Dümpelfeld findet sich mit der Teufelsley einer der größten zusammenhängenden Quarzitblöcke Europas. Bereits 1926 erfolgte erstmals eine Ausweisung als Naturschutzgebiet.

Die Teufelsley (496m) hat eine Länge von 80m und eine Höhe von 18m. Auf dem gipfelnahen Bereich des Bergostflanke unterhält die Sektion Koblenz des Deutschen Alpenvereins die Schutzhütte Teufelsleyhütte und nutzt dortige Felsen zum Klettern.

Wir starten unsere Rundwanderung zur Teufelsley und weiter durchs Dennbachtal und auf den Hundsburgskopf (583m) am Ende des Wohngebiets Ommelbachtal. Von hier geht es auf direktem Weg zur Teufelsleyhütte und an die Teufelsley. Um die ranken sich natürlich einige Sagen. Der Teufel soll hier früher ein Schloss himmelhoch aufgerichtet habe. Doch durch einen einzigen Stoß von Gottes Hand wurde des Teufels Schloss zerstört und tatsächlich sieht die Teufelsley ein ganz klein wenig so aus wie der Rest einer Burgruine eines Zyklopen.

Wir wandern nun waldreich weiter und kommen nach einer Weile ins Dennbachtal, einem Zufluss des Kesselinger Bachs. Dem folgen wir ein gutes Stück und verlassen dabei auch einmal den Wald und wandern auf Wiesengrund. Dann nehmen die Bäume uns wieder in ihren Schutz und wir wandern nun südwärts.

Es geht zum Hundsburgskopf, dem höchsten Punkt der Gemeinde Kesseling. Der Hundsburgskopf ist bewaldet, so dass er nicht mit Fernsichten punkten kann. Aber hier ist irgendwie im positiven Sinn der Hund begraben. Es ist still, in der Regel menschenleer, richtig einsam, und das nur wenige Kilometer vom Trubel des Ahrtals entfernt.

Der Rückweg führt uns nun teilweise auch noch einmal über Wiesen zurück zum Parkplatz am Wohngebiet Ommelbachtal. Wer will, ergänzt den Wanderausflug mit einer Visite in Dümpelfeld. Hier steht u.a. die katholische Pfarrkirche St. Cyriakus, deren Ursprungsbau auf das späte 13. Jahrhundert datiert ist. Die im Kern also romanische Einstützenkirche mit ihrem trutzigen Turm ruht nun auf zwei runden Mittelpfeilern, die Kreuzrippengewölbe tragen. Bei Renovierungsarbeiten 1998-2003 wurden mittelalterliche Malereien gefunden, die zum Teil freigelegt und erhalten werden konnten.

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